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Die Rente ist eine Frage des Vertrauens. Es wäre ein großer Fehler, das Rentenniveau abzusenken. Die gesetzliche Rente muss dauerhaft bei 48% stabil sein. Das heißt auch, es braucht grundsätzliche Reformen, die jetzt kommen müssen. (1/3)

Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente für Frauen liegt bei nur rund 980€ monatlich. Ein Absinken des Rentenniveaus hieße Altersarmut für viele Frauen. Im Osten Deutschlands sind mehr als 2/3 der Menschen zu 100% abhängig von der gesetzlichen Rente. Sie alle verdienen Verlässlichkeit. (2/3)

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Richtig ist: wir brauchen mehr Kapitaldeckung für die Rente. Wir fordern seit langem einen Bürgerfonds. Auch eine Reform der Rente mit 63 fordern wir seit langem. Es ist falsch, dass viele ältere Menschen in Frühverrentung geschickt werden. Solange sie gesund sind, können sie viel beitragen. (3/3)

Es gibt auch heute schon keine gesunden Leute, die ohne Abschlag mit 63 in Rente gehen! Auf dem Weg zum Renteneintritt mit 67 sind wir schon bei 66 und ein paar Monaten. Wer länger als 45 Jahre gearbeitet hat, darf nach jetzigen Regeln schon bald erst mit 65 in Rente.

Sorry, aber heute noch von "Rente mit 63" zu sprechen, grenzt an Desinformation. Viele könnten in ihrem Beruf auch gar nicht so lange arbeiten. Für sie wäre es de facto einfach eine Rentenkürzung. Oder wer stellt einen 65-Jährigen Fliesenleger noch ein, der nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann?

In Skandinavien (ich wohne in DK) wird die Rente über die Steuern finanziert. Das ist eine Solidargesellschaft, die Gleichheit praktiziert. D sollte diese kaüitalistische Leistungsprinzipien mal ebenfall mit humanistischen Grundlagen ersetzen.