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Wenn die Union nur einen Bruchteil der politischen Energie, den sie zum Schutz einer Handvoll Großimmobilienbesitzer aufbringt, in die Lösung der Wohnkrise investieren würde, müsste nichts vergesellschaftet werden.

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Früher hat man das noch Klientelpolitik genannt. Aber der Zwerg ist verschwunden und wird nur noch in Sendungen mit Interesse an obskuren Vorstellungen eingeladen. Das sollte der CxU eine Warnung sein.

Ich finde das immer einen sehr interessanten Gedanken, der von Radikalität befreien kann. Denn es bedeutet natürlich auch, dass man politische Energie aufwenden kann, um die Wohnungskrise zu lösen, ohne auf Vergesellschaftung zurückgreifen zu müssen. Vergesellschaftung hat keinen Selbstzweck.

Dennoch unterstütze ich natürlich die Idee der teilweisen Vergesellschaftung als gegebenes Recht, das bei Unrecht ein geeignetes Mittel zur schnelleren Behebung kapitalistischer Machenschaften darstellt. Die Demokratie braucht diese Mittel, um sich zu wehren.

Nennt sich Lösungsorientierung, oder nicht? Problem erkennen und beste machbare Lösung finden. Zu teure Wohnungen, zu starke Gewinnorientierung, zu wenige Wohnungen. Vergesellschaftungsverfahren wäre der Versuch einer brachialen Korrektur. Weil andere kleinere Korrekturen nicht gemacht wurden.

Die Wohnungen baut der Staat, wenn er den Auftrag gibt. Aber dafür braucht man in der Tat politischen Willen, das Richtige zu tun. Sowas dem "Markt" zu überlassen, ist kein politischer Wille sondern höchstwahrscheinlich Korruption.

und wenn eine Bruchteil von Aufwand und zeit sich mit dieser CDU zu beschäftigen in Vergesellschaftung fließen würden, wären wir mit der notwendigen gesellschaftlichen Änderung schon sehr weit