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Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen mutmaßliche „Active Club“-Mitglieder. Hintergrund ist eine Razzia im Oktober, bei der auch eine Schusswaffe gefunden wurde: Ein Hinweis auf rechtsextreme Kampfvorbereitungen in dem eher neueren Rekrutierungsprojekt, das sich nach außen harmlos gibt.

sueddeutsche.deRechte „Active Clubs“: Wo junge Männer in Deutschland für einen „Rassenkrieg“ trainierenMit Körperkult werben Rechtsextremisten junge Männer für gewaltorientierte „Active Clubs“ an, warnt der Verfassungsschutz.

Die Idee der „Active Clubs“ (ACs) geht auf einen US-amerikanischen Neonazi zurück: Junge Männer sollen nicht über die Ideologie rekrutiert werden, sondern über Kampfsport. Weltweit entstanden daraufhin seit 2021 erste Lokalgruppen – auch in Deutschland:

cemas.ioKameradschaft, Fitness und Faschismus: Active Clubs in DeutschlandIn Deutschland hat sich in den letzten Monaten ein neues rechtsextremes Netzwerk etabliert: Sogenannte Active Clubs, eine weltweite gewaltorientierte White-Supremacy-Bewegung, fitness- und kampfsporta...

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Die Szene ist sehr klandestin. Während die Bewerbung der lokalen Gruppen zumeist öffentlich über Telegram abläuft, erfolgt die anschließende Radikalisierung in abgeschotteter Gemeinschaft beim Kampfsporttraining und durch niedrigschwellige politische Aktionen.

Der Kampfsport ist nicht nur Hobby, sondern Mittel zum Zweck: Er soll der Vorbereitung auf rechtsextreme Gewaltfantasien dienen. Auch die Waffenfunde müssen in diesem Kontext betrachtet werden. Dass die Anzahl der ACs seit 2024 auch hierzulande steigt, ist eine besorgniserregende Entwicklung.