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Schon gewusst? Obelix liebt Wildschweine und liefert Hinkelsteine aus. Aber passen diese Leidenschaften energetisch zusammen? Die Obelix-Wildschwein-Hinkelstein-Energiebilanz in 11 Teilen: #Asterix

Ein typischer Hinkelstein aus Obelix’ Sortiment dürfte etwa 2,5 Meter hoch sein und je nach Form und Gestein zwei bis vier Tonnen wiegen - in einem früheren Thread hatte ich 3 Tonnen berechnet. Für einen Menschen wäre hier Schluss, für Obelix fängt die Rechnung erst an. [1/11]

Beim Gehen bewegt sich der Körper mit jedem Schritt ein wenig auf und ab. Das gilt auch für die getragene Last. Bei einem Zehn-Kilo-Rucksack kein Drama, bei zwei Tonnen Hinkelstein wird aus dem Spaziergang ein interessantes physikalisches Problem. [2/11]

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Eine vereinfachte Modellrechnung ergibt für einen Zwei-Tonnen-Hinkelstein etwa 3 bis 3,5 Megajoule pro Kilometer. Bei vier Kilometern pro Stunde verbraucht Obelix damit ungefähr 3.000 bis 3.500 Kilokalorien pro Stunde. [3/11]

Und dabei sind Beschleunigen, Abbremsen, Balancieren und Muskelspannung noch gar nicht berücksichtigt. Wiegt der Stein drei bis vier Tonnen, könnten sogar 4.000 bis 6.000 Kilokalorien pro Stunde fällig werden. [4/11]

Eine Stunde Hinkelsteintragen kostet Obelix damit ungefähr so viel Energie, wie ein normaler Mensch in ein bis zwei Tagen verbraucht. Kein Wunder also, dass er den Wildschwein-Genuss mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt. [5/11]

In unserem Beispiel hat ein Wildschwein etwa 100 Kilogramm Lebendgewicht. Knochen, Borsten und andere ungenießbare Teile fallen weg, beim Braten verdampft zudem Wasser. Am Ende könnten etwa 35 bis 45 Kilogramm saftiges Fleisch für Obelix übrigbleiben. [6/11]