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Gefährliche synthetische #Substanzen, die man einfach online bestellen kann: Sogenannte „Research Chemicals“ ahmen verbotene #Drogen nach und werden chemisch verändert, um Gesetze zu umgehen. Wird eine #Substanz verboten, folgt die nächste. Wie gefährlich das ist, zeigt Christians Geschichte.

correctiv.org„Research Chemicals“: Der Wettlauf gegen die nächste DrogeOnlineshops verkaufen „Research Chemicals“: Synthetische Drogen, die nach jedem Verbot gezielt chemisch angepasst werden.

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„Ein paar Wochen später verstarb er, ob an den Folgen einer zuvor zugezogenen Unfallverletzung oder an den Langzeitwirkungen der Drogen, wurde nicht festgestellt.“ Das ist leider ne ziemlich dünne Faktenlage, ausgerechnet beim Aufhänger der Geschichte.

Davon abgesehen: Es ist ein super wichtiges Thema, dass man übers Netz an alle möglichen Substanzen kommt und es keine Kontrolle über deren Sicherheit gibt. Mit Verboten wird man den internationalen Schwarzmarkt kaum stoppen können, umso wichtiger sind Therapien für Konsumenten und Drugchecks.

Das portugiesische Modell ist auch nicht perfekt, aber holt die Konsumenten aus der Anonymität und bietet ihnen Hilfe statt juristische Verfolgung. Und wenn Menschen nicht mehr Drogen als Ausweg sehen, sondern ihnen andere Wege angeboten werden, sinkt insgesamt die Nachfrage:

tagesschau.deDrogen: Wie sich Portugal von einem Heroin-Problem befreite"Mir ist egal, ob jemand Heroin oder Cannabis braucht", sagt der Erfinder der liberalen portugiesischen Drogen-Politik. "Es soll nur niemand darunter leiden." Sein Modell wird jetzt 25 Jahre alt. Von ...

Manchmal frage ich mich, ob es nicht besser wäre die seit Jahrzehnten bekannten Stoffe kontrolliert freizugeben. Dann würde auch niemand mehr mit Research chemicals experimentieren.

Mittlerweile bekommt man synthetische Cannabinoide schon an diversen Automaten gezogen, während man für THC hälftiges Cannabis eine unnötige Rezeptphase, oder Clubmitgliedschaft (außer Bayern) hinter sich bringen muss.