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Wir haben die #Energiepolitik von Katherina Reiche einem Realitätscheck unterzogen. Sie fordert, den Ausbau erneuerbarer Energien stärker am „tatsächlichen Bedarf“ auszurichten & feste Einspeisevergütungen zu kürzen. Zudem sieht sie Erneuerbare als Risiko für Netzstabilität & Versorgungssicherheit.

Diese Einschätzung gilt jedoch als wissenschaftlich nicht haltbar. Studien zeigen, dass eine vollständig erneuerbare Stromversorgung technisch möglich & wirtschaftlich sinnvoll ist, vor allem durch den Einsatz von Speichern, flexiblem Verbrauch & Sektorenkopplung zw. Strom, Wärme und Wasserstoff.

Eine bessere Abstimmung von Wind- und Solarprojekten über Ländergrenzen hinweg kann die Kosten deutlich senken. Wichtig sind intelligente Marktmechanismen & Preissignale wie dynam. Stromtarife. Sie könnten Haushalte motivieren, Stromverbrauch flexibel zu verschieben, zB bei Wärmepumpen oder E-Autos.

Diese Maßnahmen sind bereits im Netzentwicklungsplan vorgesehen, funktionieren aber nur mit einem leistungsfähigen Stromnetz. Der geplante Ausbau von Gaskraftwerken zur Absicherung von Dunkelflauten ist kritisch zu sehen, da er neue Abhängigkeiten schafft.

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