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Weil gefragt wurde: Je nachdem, wo sich Mars und Erde auf ihren Bahnen befinden, beträgt die Signallaufzeit ca. 5 bis 20 Minuten. Der Perseverance-Rover kann also nicht in Echtzeit „ferngesteuert“ werden. Stattdessen wird die Strecke aufgrund zuvor übermittelter Bilder vorprogrammiert.

Abhängig vom Terrain geschieht das mehr oder weniger detailliert. Der Rover besitzt das, was man autonome Bordintelligenz nennt. Er erkennt mittels Kameras und Sensoren etwaige Hindernisse oder gefährliche Hangneigungen.

Weil auch das gefragt wurde: Die Streckenplanung orientiert sich an wissenschaftlich interessanten Gebieten, z. B. potenziell interessante Gesteinsformationen oder ausgetrocknete Flussläufe. Gleichzeitig muss das Risiko (unwegsames Gelände etc.) minimiert werden, was Umwege bedeuten kann.

Und weil auch das gefragt wurde: Der Rover macht auch immer wieder “Selfies“ zum Status-Check. Sie zeigen bisher keine gravierenden Schäden an den Rädern (wie das beim älteren Curiosity-Rover der Fall ist).