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1. Luhmann: Systemtheorie und die Familie als „Randphänomen“ Niklas Luhmann beschreibt die moderne Gesellschaft als funktional differenziertes System, in dem verschiedene Teilsysteme (Wirtschaft, Politik, Recht, Wissenschaft usw.) nach eigenen Logiken operieren.

Familie als entkoppeltes Subsystem: In vormodernen Gesellschaften war die Familie sowohl eine ökonomische als auch soziale Einheit. Heute ist sie weitgehend aus den ökonomischen Prozessen herausgelöst – Kinder bringen wirtschaftlich keinen „Nutzen“ mehr, sondern verursachen „Kosten“.

Wirtschaftssystem dominiert: Luhmann zeigt, dass die Wirtschaft eines der mächtigsten Subsysteme ist. Die Logik der Marktwirtschaft beeinflusst, wie Familien leben – Kinderfreundlichkeit ist in vielen Bereichen ein Wettbewerbsnachteil.

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