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Hallo, falls ihr in BaWü lebt und über Benutzung vom SBGG nachdenkt: ihr habt im Kopf, dass ab November das Standesamt automatisch und immer dem SWR (wegen Rundfunkbeitrag) und der Ortspolizei alle eure Meldedaten schickt, inklusive Deadnames? Also wenn ihr das vermeiden wollt, noch ist Zeit.

alles natürlich unabhängig aber ergänzend zur Bundesmldeübertragungsverordnungsdings, weshalb jetzt im Melderegisterdatenblatt auch überall Deadnames drinstehen. hier wie da: Leute sagen, dass man damit keine Listen erstellen kann, weil wäre ja verboten. und, dass Behörden ja nicht die bösen sind

Alles, was ich sehe ist, dass man hier nicht mal in ruhe trans sein kann, ohne, dass der Staat einen ganzen Papierstau verursacht, der nur drauf wartet, bei irgendeinem Jockel anzukommen, der uns unnatürlich findet. Wenn es ein Polizeijockel ist, doxxt mich das gegen jemand mit Schusswaffe.

Dieser Staat in seiner letzten/vorletzten Iteration hatte zentrale Register für Menschen. Die jetztige Iteration hat die deswegen nicht, weil diese zentralisierten Register zusammen mit den Möglichkeiten der Datenverarbeitung (grüße gehen raus an IBM) einen Völkermord mitermöglicht haben.

Und nennt mich alarmistisch, für mich fühlt diese Bestrebung, das Datum, dass wer trans ist, auf teufel komm raus, im Meldewesen zentral und dauerhaft verfügbar zu haben, ermöglicht vor allem: Markierung, Ausgrenzung und Diskriminierung.

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An anderen Stellen ist es den Behörden zu kompliziert wenn sich in der Kindheit der Nachname mal geändert hat. Da hat man dann einfach zwei Geburtsurkunden. Warum also bei Vorname so ein Theater.

Geburtenregister sind da noch mal andere Sache. Die Änderungen im Melderecht führen dazu, dass du in jedem Behördnekontakt, sobald jemand deine Daten auch nur mit dem Melderegister abgleicht, geoutet wirst. Zugriff auf den vollständigen Eintrag im Geburtenregister ist seltener ein Ding.