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Heute vor 31 Jahren wurde Rabin ז״ל in Tel Aviv auf einer Friendenskundgebung von einem rechtsradikalen Israeli erschossen. Ich war zu dem Zeitpunkt in Israel und bin auch auf seine Beerdigung in Jerusalem auf dem Har Hertzl gefahren. Dieses Erlebnis hat mich für immer geprägt.

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Ich war als Jugendlicher in Israel, 1982. 13 oder 14 Jahre alt. Mein Vater gehörte zur ersten deutschen Gewerkschaftsdelegation in den 60er Jahren. Er wollte der Familie Israel zeigen. Mit 17 fing ich an mich in der autonomen Scene zu bewegen, die war damals Antiisraelisch im überwiegenden teil.

Mit unserer "Spaltung" ging es mir wirklich besser. Antisemitismus, das Recht Israels die eignen Einwohnenden zu verteidigen wurde eine reale Debatte und in meinen Kreisen auch nicht mehr in Frage gestellt. Ich hätte den Tag nicht benennen können. Aber als ich es erfuhr war ich geschockt und

Ja, auch mich hat das schwer getroffen. Vor allem weil ich den Platz gut kenne und weiß, dass er oft von der Friedensbewegung genutzt wurde. Mit dem Tod von Rabin zerbrach so viel.

Es hat auch mich sehr bewegt. Ich hatte ihn wenige Jahre zuvor persönlich auf einer Veranstaltung am Lake Kinneret kennengelernt. Er nahm sich sehr viel Zeit (15 Minuten) für die beiden deutschen Gäste.Sehr eindrücklich, sehr bemerkenswert, sehr überzeugend. Seine Ermordung hat mich sehr getroffen.