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Ich habe Marmorgugelhupf gebacken. Zwei Sorten von zähflüssigem Teig werden langsam bewegt, gestreckt und gefaltet, anstatt sich einfach zu vermischen. Die Strömung ist näherungsweise laminar (ohne Turbulenz). Das ist dasselbe Prinzip, das auch in heißem Gestein zu ganz ähnlichen Mustern führt.

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Haha, gut beobachtet. Tatsache ist: Ich hatte zu viel Teig gemacht, die Gugelhupfform war schon voll und ich habe den Rest in eine Kastenform gegossen. Auf dem Foto ist tatsächlich ein Stück der Kasten-Variante. Ich hatte gehofft, niemand bemerkt das.

Kommt drauf an, mit was gebacken wurde. Calcit hat übrigens Mohs Härte 3 (Hauptbestandteil von Carrara-Marmor) wobei es beim Verzehr weniger auf die Ritzhärte, sondern eher auf die Druckfestigkeit und Zerscherungseigenschaften ankommt (rumklugscheisser)

Gemäß ISO 2145:1978 ist der Punkt („.“) der Anzeige von Unterabschnitten vorbehalten und darf nicht zur Nummerierung ganzer Dokumente genutzt werden. Insofern musst Du schon DIN EN ISO 574848 oder 574-848 schreiben, wenn Du auf Unternorm 848 verweisen willst.

Teig und Geologie.... Mein Vetter ist lehrender Geologe. Er sah meine Teigschüssel: Heftig expandierender weicher Vorteig, darauf eine dicke Schicht Mehl, die über dem sich wölbenden Teig in quadratische Blöcke auseinander driftete. Er: "So sind die Dolomiten entstanden."