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Heute vor einem Jahr war eine freundliche Elektrikerin im Haus und hat unsere PV-Anlage in Betrieb genommen. Zeit, sich die Daten mal anzugucken:

Insgesamt hat die Anlage in diesem Jahr ungewähr 10,7 Megawattstunden Strom erzeugt. Davon haben wir 5.190 KWh hier verbraucht und 5.480 KWh ins Netz eingespeist.

Insgesamt hatten wir einen Strombedarf von 5.728 KWh, damit haben wir ungefähr 1.000 KWh mehr verbraucht als vor der PV. Wir haben z.B. im Sommer die Klimaanlage und an sonnigen Wintertagen den Heizlüfter verwendet und erhitzen Nudelwasser auf dem Herd, statt es warm aus dem Hahn zu holen.

Für die Selbstversorgung haben wir davon 4.992 KWH selbst erzeugt und nur noch 738 KWh von unserem Stromanbieter bezogen - das meiste davon natürlich im Winter. Im Halbjahr von März bis September haben wir insgesamt nur für 3,41€ Strom zukaufen müssen

Mit unserem aktuellen Stromtarif haben wir damit in diesem Jahr Stromkosten von 1.457,52€ eingespart, dazu kommt die Einspeisevergütung in Höhe von etwa 440 Euro. Bleibt der Strompreis stabil und die Produktion gleich, amortisiert sich die Anlage damit in unter sieben Jahren.

Vermutlich wird sich das aber weiter ins Positive verschieben: Wenn wir hier ein E-Auto stehen haben, werden wir einen Großteil der derzeit ins Netz eingespeisten Energie direkt in unser Auto schieben können, dann "kosten" uns 20 KWh für 100 Kilometer etwa 1,60€, also weniger als ein Liter Sprit.

Aber neben dem finanziellen und ökologischen Aspekt habe ich auch gemerkt, dass ich bewusster (wenn auch nicht sparsamer) mit dem Strom umgehe. Ich time Wasch- und Spülmaschine und Trockner auf die sonnige Tageszeit, ich hab gemerkt dass wir eine sehr verbrauchsintensive Lampe im Keller hatten.

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Ich kann es euch also allen nur empfehlen, wenn ihr ein Dach frei habt. Und wenn nicht: Balkonkraftwerke sind mittlerweile spottbillig und amortisieren sich noch viel schneller - solange ihr wenn es sonnig ist auch Strom zuhause brauchen könnt.