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Jetzt zeigt sich, dass für ein gesundes Raumklima Temperatur und Innenraumluftqualität gemeinsam betrachtet werden müssen. Bei hohen Temperaturen drinnen und draußen findet kaum Luftaustausch statt: Verbrauchte Luft reduziert die Aufmerksamkeit, Schadstoffe reichern sich an.

„Bei höheren Temperaturen und geringem Luftaustausch können flüchtige organische Verbindungen (VOCs) verstärkt aus Materialien, Möbeln oder Reinigungsmitteln freigesetzt werden und sich in Innenräumen anreichern. (...)" Christina Hopfe, TU Graz

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Alle Kinder zählen neben älteren und chronisch kranken Personen zu den vulnerablen Gruppen, die durch Hitze und schlechte Innenraumluft gesundheitlich stark gefährdet sind. Deshalb müssen Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen prioritär behandelt werden“ Dr. Wolfgang Hagen

Sigrid Pilz zu fehlenden gesetzlichen Standards für ein gesundes Raumklima: „Wissenschaftliche Grundlagen und technische Lösungen liegen längst vor. Es fehlt also nicht am Wissen. Es fehlt bisher an politischen Entscheidungen und deren Umsetzung.“

Wir begrüßen deshalb sehr, dass sich Bildungsminister Christoph Wiederkehr in einem aktuellen Standardinterview zur Thematik in Schulen geäußert hat. Die Installation von Lüftungs- und Kühlanlagen in Schulen ist dringend notwendig.

"Gesunde Innenräume sind weder eine reine Komfortfrage noch Luxus. Sie sind Gesundheitsvorsorge und Arbeitnehmer*innenschutz, Teil der Bildungsinfrastruktur und ein Wettbewerbsfaktor, den Österreich nicht länger vernachlässigen darf", konstatieren Eva Hottenroth und Beatriz Villegas Sierra (IGÖ).