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PISA Daten zeigen, dass Schüler:innen die digitale Medien 3-4h täglich in ihrer Freizeit nutzen die höchsten schulischen Leistungen (hier Mathematik) erzielen. Auch positive Zusammenhänge von digitalen Medien mit Zugehörigkeitsgefühl gibt es. www.oecd.org/content/dam/...

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Das ist eine doppelt so hohe Bildschirmzeit wie von der BzfgA empfohlen! Und immer noch deutlich unter dem Durchschnitt eines deutschen Jugendlichen (7 Stunden!). Vulnerable Gruppen kommen locker auf 8-12 Stunden. Finde das extrem beunruhigend und das machen positive Effekte mE auch nicht besser.

Die Ergebnisse sehen mir eher nach Wohlstandskurve aus. Im Durchschnitt sind es eher gebildete Familien, die einerseits die technische Vorraussetzungen haben, aber es gleichzeitig schaffen die Zeit zu begrenzen, da zum Beispiel Vereinsaktivitäten gefördert werden.

"Socio-economically disadvantaged students are more likely than their advantaged peers to spend either no leisure time at all or an extreme amount of leisure time on digital devices" Dieser Einfluss dürfte die Wirkung der Medien-Zeit übertreffen. An kausalen Studien geht kein Weg vorbei.

Das ist jetzt wie mit dem Eisen im Spinat. Einmal im kollektiven Gedächtnis, schwer zu löschen. Social media ist immer und kategorisch schlecht ;)