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In politische Äußerung und Berichterstattung über den Angriff auf den CSD kommen die eigentlichen Gründe praktisch kaum vor: Queerfeindlichkeit und Homophobie. Null Interesse an den Opfern - stattdessen wird die Tat für rechte Propaganda ausgeschlachtet.

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Gutes Interview. Dass bei den Themen Schwulenhass und Judenhass keine klare Grenze zwischen Islam und Islamismus existiert, wird links der Mitte gerne ignoriert und rechts davon genüsslich ausgeschlachtet. Klare Position für uns ohne Relativierung? Wie du schon sagst, eher weniger.

Glaubst du wirklich, da gäbe es keine klare Grenze? Ich habe das bisher anders wahrgenommen. Das eine ist der Erzfeind aus der Region, das andere ein dekadenter Lebensstil - viel diffuser als Feindbild.

Aus dem og. Artikel: "Es kann nicht sein, dass wir nach jedem Anschlag sagen, das habe mit dem Islam nichts zu tun. [...] Aber es hat durchaus etwas mit dem Islam zu tun. Denn die Attentäter - sei es gegen queere Menschen [...] und Juden[...] gerichtet - rechtfertigen ihre Taten [...] auch religiös.