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die fdp gefällt sich zunehmend in autoritär-chauvistischer pose. wie kann man sich „liberal“ nennen und von oben angeordnete sprachverbore bejubeln? menschen haben ein unendliches vermögen von kognitiver dissonanz.

Anne Roth@anneroth.bsky.social

Lindners Finanzministerium verbietet seinen Mitarbeiter*innen das Gendern, und zwar offenbar komplett. Selbst das Binnen-I darf nicht mehr benutzt werden und das ist schon ziemlich gaga. Das ist selt Jahrzehnten völlig normal, ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das mal nicht benutzt habe.

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Die Überschrift hätte auch lauten: "Finanzminister empfiehlt seiner Behörde immer beide Geschlechter zu nennen oder neutral zu formulieren". Aber das wäre ja "nur" ehrlich und kein Aufreger. Deshalb besser "Lindner untersagt das Gendern" oder "Schluss mit dem Genderwahn" ... Hauptsache Aufregung!!

Völlig richtig. "Linder empfiehlt mir Sternchen zu gendern" wäre die bestmögliche Überschrift, aber eher friert die Hölle zu als das sowas real wird. Mir ging es mehr um Presse und deren Priorität.

Dann hilft nur eins, liebe Freundinnen und Freunde der Sonne, wir Gendererinnen und Genderer müssen diese Linders und Lindnerinnen solange exzessiv mit beiden Formen zusch... dass den Liberalalas aus den Ohren quillt. Auf gehts Blueskyer und Blueskyerinnen und Nochtwitterer und -twittererinnen :-)

Man mag den Kulturkampf ums Gendern kritisieren, aber darum geht es hier nicht, wenn man den Artikel liest. Es geht um Einheitlichkeit in einer Bundesbehörde. Im Übrigen ist die empfohlene Form z..B. Bürgerinnen und Bürger auch eine Form des Genderns. Click bait durch verkürzten Titel.

Es gibt keine Sprachverbote, es geht lediglich um die ungrammatischen, sprachsystemwidrigen, sexistischen und exkludierenden innerwörtlichen Sonderzeichen. Was das mit "Chauvismus" zu tun haben soll, bleibt wohl dein Geheimnis. Aber schönes Virtue Signalling für Sprachtrottel 👍