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Dieser Artikel enthält selbst am Rande so viele Details, die ein Sittenbild verschiedenster Submilieus zeichnen. Die juristische Szene hätte aus den letzten zehn bis fünfzehn Jahren viel aufzuarbeiten und wird das in bewährter Weise nicht tun.

derstandard.atMutmaßlicher Betrüger bot Grasser-Verteidigung gefälschtes Material über Richterin anMit gefälschten Unterlagen wurde eine Bestechlichkeit der Buwog-Richterin behauptet. Der Mann, der die Papiere anbot, soll über Grassers Anwalt Geld bekommen haben

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Dass d Sache grotesk tölpelhaft abgelaufen ist, ändert nichts an den zutage getretenen Vorgängen. Ich hoffe auf eine Aufarbeitung durch zuständige Stellen, Sta und Gericht. Vor allem aber Verhinderung von Wiederholung.

Wenn ich mir alleine anschaue, wie die #Justiz in Österreich mit Wiederholungstätern aus dem rechtsextremen Milieu umgeht und wie viele Freisprüche ergehen, beziehungsweise neuerdings auch Diversionen, wundert mich absolut gar nichts. Diese Justiz beweist: Rechtsstaatlichkeit ist verhandelbar … 🇦🇹

Sofern korrekt verstanden - man darf mich gerne korrigieren - lautet die entscheidende Frage: Ist das Grasser-Netzwerk auf einen Betrüger hereingefallen oder wurde zum Fälschen von Unterlagen angestiftet? Falls zweiteres der Fall sein soll, wäre es mit der Anwaltskammer allein nicht getan, oder?

Ich habe in den Nachrichten vernommen dass dem Herrn nur Spesen ersetzt wurden. Die in den Medien kolportierten Summen sind spannend, denn der wirtschaftliche Aufwand für eine Recherche an einem PC der AK-Bibliothek wird nicht enorm gewesen sein. Es schwimmt, es ist gelb, es quackt, ... also Ente!