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Schon verrückt, sowas gerade heute in einem 60 Jahre alten Text zu lesen. Man fragt sich: Wann wird eigentlich mal endlich dazu gelernt? Adorno: Aspekte des neuen Rechtsradikalismus, 1967

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Klingt vernünftig, aber subventionsfrei geht nur, wenn Konkurrenz-Importe ausgeschlossen sind - jedenfalls, solange man eine nationale Eigenversorgung sichern will. Andererseits Perversion: EU-subventionierte Agrargüter werden nach Afrika exportiert und zerstören dort Existenzen. Habe keine Lösung.

Sie kommen der Lösung doch schon recht nahe. Hohe Markteintrittshürden für Lebensmittel bei gleichzeitigem Subventionsabbau und die reale Macht der BRD innerhalb der EU ausspielen. Und sich vom Exportismus verabschieden.

herrlich...genau aus der Zeit, in der es in der Lanwirtschaft mit dem massiven Höfesterben losging, wachse-oder-weiche, und das "der Bauer wird mit offener Hand geboren" Image wieder in den Vorderung trat