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Christlich fundamentalistischer Eifer statt Wissenschaft: jetzt auch bei uns. Es war zu erwarten. Nichts scheint Menschen mehr anzutreiben, als der Hass auf andere Menschen und der Eifer, dass alle so leben müssen wie man selbst es für richtig hält.

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Abtreibungsgegner:innen an der Spitze der Gynäkologie 👉 taz.de/!6223957/

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Sie führen explizit die radikalchristliche Scheinthese der "Personhood" an, die Behauptung, ein Fötus sei eine Person. Das ist ein Fötus natürlich weder juristisch noch biologisch. Das wird aus der evangelikalen Szene heraus in die Politik gepusht und es ist witzigerweise noch nichtmal biblisch.

Natürlich heißt das für Eiferer, Frauen zu entmündigen und ihnen die Entscheidung über ihren Körper und ihr komplettes künftiges Leben, ihre Freiheit, berufliche Entwicklung etc. zu nehmen:

"Weiter heißt es: Die Entscheidung der Schwangeren zu überlassen, ob der schon weiter entwickelte Fötus abgetrieben werden solle oder nicht, sei verfassungsrechtlich nicht vertretbar." Schon im nächsten Satz scheint es ihnen aber gar nicht mehr um die Frauen oder den Fötus zu gehen,

sie wollen sich aus ihrer selbstgeschaffenen moralischen Zwickmühle retten, denn: "Es zwinge Ärz­t:in­nen in ein vermeidbares moralisches Dilemma." Moral hat hier aber gar nichts zu suchen. Hier geht es höchstens um Ethik, und es ist ethisch nicht vertretbar,