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Sorry, aber wir alle sind es doch, die seit Jahrzehnten keine Bock auf Klimaschutz haben, sobald er Geld kostet oder unbequem ist. Wir kaufen SUV, wir Dieseln durch die Gegend, wir fliegen, wir essen Fleisch. Wir wählen alles außer Grün, ÖDP oder andere Parteien, die zumindest halbwegs etwas tun

1. Nein. Nicht "Wir alle." 2. Die Individualisierung eines politischen Problems ist die Strategie der Lobbys und Industrie-PR-Buden. Die haben z.B. mit dem CO2-Fußabdruck jahrelang erfolgreich Gesetze verhindert, weil: "Jeder kann was tun!" Ich kriege echt immer zu viel, wenn das repliziert wird!

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Sorry, aber diese Frage muss ich mit einem kräftigen Ja und Nein beantworten Es ist richtig, die Politik tut nichts sie verschiebt das in das individuelle Handeln und setzt das als Nonplusultra. Aber d.h. nicht, dass wir aus dem Schneider sind.

Auch wenn unser individuelles Handeln nur eine marginale Wirkung hat, ist es nötig, denn das macht uns im Alltag klar, was es bedeutet, wenn wir nicht handeln. Das bedeutet nicht, Politik aus der Verantwortung zu lassen. Politik muss den Rahmen schaffen, indem unser Handeln wirksam wird.

Das war reiner resignierender Sarkasmus. Natürlich nicht jeder…aber hier in meinem Umfeld (Dorf in Süddeutschland) schert sich kaum jemand um diese Frage. Ich habe vor 15 Jahren ein nahezu energieautarkes Passivhaus gebaut, fahre die meisten Wege mit dem Fahrrad und werde heute noch dafür belächelt

Hier bin ich der mit naturnahem Garten,viel Schatten durch Bäume, Blumenwiese statt Rasen, während die Nachbarn selbst bei 40 Grad noch ihre Mähroboter über ihre völlig verbrannten, schattenlosen Grünflächen rattern lassen und anschließend diese in der Mittagshitze bewässern. Sinnbild der Menschheit