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Eine besser funktionierende Demokratie in zwei Schritten: 1. Verbot von bezahlten Nebentätigkeiten aller Art für Abgeordnete. Das gilt auch für Beratungen und bezahlte Vorträge. 2. Deckelung von Parteispenden auf 3.000 Euro pro Spender und Jahr. Versuche mit Stückelung und Strohmann sind Straftaten.

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Politiker, die sich in einem Regierungsamt über die letztinstanzliche Rechtsprechung hinweg setzen, kann das passive Wahlrecht mindestens 2 Legislaturen aberkannt werden. Jeder Abgeordneten ist berechtigt, die Prüfung zu beantragen. Entscheiden tut das jew. Bundes- oder Landesverfassungsgericht.

Wird ein Politiker entsprechend verurteilt, werden sämtliche Altersbezüge aus dem Amt aber auch aus vorherigen Parlamentsmandaten auf 25% gekürzt.

Ich bin da insgesamt eher für mehr Transparenz. Alle Nebentätigkeiten offen legen. Alle Einkünfte. Auch allen Besitz insbesondere Aktien.

Kann das nicht als Bundestagspetition starten? Wäre schön, wenn es wenigstens im Reichstag als "Demokratie- und Finanzierungsgesetz" diskutiert werden würde.

Außerdem eine Begrenzung der Mandatszeit für Bundestagsabgeordnete auf zwei Wahlperioden. Das würde Seilschaften, Lobbyismus und die Verflechtung von Politik und Wirtschaft bestimmt auch schwächen bzw. eine funktionierende Demokratie stärken.

Außerdem sollten nur natürliche Personen spenden dürfen und es muss alles ab dem ersten Cent komplett transparent gemacht werden.

Ich bin ja fast immer ihrer Meinung. Aber hier bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich der beste Weg ist. Auch aus meiner Sicht gute und wichtige Parteien bekommen manchmal von Spendern sehr große Summen. Gerade für kleinere Oppositionsparteien kann das sehr wichtig sein.

Trotzdem. Sonst öffnet man nicht nur Lobbyisten, sondern potenziell auch Putin und Peter Thiel die Tür, um in Deutschland die Parlamente neu zu sortieren. Wenn man die Kleinen unterstützen will, könnte man die Hürde von 5 auf 3 Prozent senken. Aber das ist eine andere Debatte.

Die einschlägigen Ausnahmen in den Korruptionsgesetzten für Abgeordnete sollten umfassend gestrichen werden. Verstöße müssen durch eine parteiunabhängige Gerichtsbarkeit geahndet werden.

Absolut keine Parteispenden mehr! Parteienförderung kann sich jeder halbwegs zivilisierter Staat leisten, der Spardruck ist im Vergleich mit anderen seltsamen Subventionen vernachlässigbar. Sonst gibt es irgendwann ein System wie in den USA. Demokratie kostet eben.

So weit würd ich nicht gehen, aber direkt an den Mindestlohn koppeln schon. Vielleicht dreifacher Mindestlohn oder so, das ist kein astronomisches, aber auch kein enorm niedriges Einkommen.

Weil man dann im Endeffekt nur Anreize schafft, die Politik zu meiden und die wenigsten, die tatsächlich in der Lage wären, auf dem Arbeitsmarkt einen Job zu finden, sich stattdessen für ein politisches Amt entscheiden. Dann hat man da eher die unfähigen Reste und wählt zwischen dumm und dümmer.

Löst das falsche Problem, zumal die Abgeordneten das gegen ihre eigenen finanziellen Interessen durchbringen müssten. Aber wer schreibt denn fest, dass Parteien und Abgeordnete zwischen uns und den Entscheidungen stehen MÜSSEN? Systemfehler. Ich kann doch nicht der einzige sein, der das so sieht.

Nun, nicht jede von uns hat die Möglichkeit, sich in alle und jede Entscheidung und deren Auseinandersetzung einzuarbeiten, daher ist es doch gut, dass es Menschen gibt, die dafür bezahlt werden. Dass an dem Strukturellen noch einiges geändert werden kann, steht außer Frage.

Auch an diejenigen die geliked haben: "Aber wer schreibt denn fest, dass Parteien und Abgeordnete zwischen uns und den Entscheidungen stehen MÜSSEN?" Das steht noch, und ich habe nichts gegen KÖNNEN gesagt. Gibt Ansätze in Richtung Liquid Democracy, die beides unter einen Hut bringen.

Nebentätigkeiten sollten erlaubt bleiben, müssen allerdings vollständig (bis zum letzten Cent) u unmittelbar veröffentlicht sowie zu 100% mit den Diäten u Pensionsansprüchen verrechnet werden. Zusätzlich sollten die Ausgaben für Büro und Personal an die tatsächliche Anwesenheit gekoppelt sein. /1

Außerdem müssen #Berufspolitiker endlich für rechtswidriges Handeln haftbar gemacht werden und auf der Anklagebank landen können. Und weil wir gerade beim Thema sind: Die #losdemokratie hat auf viele Probleme erstaunlich gute Antworten. /2

Parteispenden in Geldform begünstigen weiterhin diejenigen, die Geld haben. Die staatliche Parteienfinanzierung ist ausreichend groß für Wahlkämpfe und wenn es weniger Plakate gibt, geht die Welt auch nicht unter. Ansonsten kann auch der CEO einen Infostand besetzen.

Hätte noch gerne Strafen bei grob fahrlässiger Verschwendung von Steuermittel .... Ein Ansporn Steuermittel nach haushaltsrechtlichen Grundlagen zu verwenden. Warum schaut der Rechnungshof nicht genauer hin und kann anklagen?