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Nur so geht's nämlich: Autozulassung nur gegen Nachweis eines Parkplatzes, bei gleichzeitiger Abschaffung aller Straßenparkflächen. Tokyo hat es vorgemacht:

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Ein Zwischenschritt wäre die Besteuerung von Länge x Breite. Steht auch im Typenschein. Vielleicht wären die großen Autos dann weniger interessant. Das Tokyoter Modell gefällt mir noch besser. Das Auto wird nach Parkplatzgröße gekauft.

Ich habe 2 Jahre in Tokyo gelebt. Wenn wir in D gefragt wurden, wir den das Autofahren in Japan ist haben wir immer geantwortet. „Fahren ist super - nur anhalten darf man nirgendwo.“ Trotzdem bin ich Befürworter dieser Regelung. Schon wegen der Sicherheit für Kinder.

Das war ein RIeSEnfehler, Die sind seither in der absoluten wirtschaftlichen Bedeutungslosigkeit verschwunden. 😵‍💫😵‍💫😵‍💫😵‍💫 😉 *satire*

fun fact: so war es in Deutschland auch, bis irgendwann in den 1950ern, als jmd klagte, er müsse das Recht haben, auf öffentlichen Grund zu parken. Das Gericht gab Recht, jetzt stehen sie überall rum. 😓

1966. ☝️😌 Ein Fail in der Verkehrspolitik. Damals gab's weniger Autos. Heute verbarrikadieren fast 50 Mio Karre, die auch immer größer wurden, ganze Straßenzüge.

...dass es für Privatautos gute Alternativen geben sollte, gehört natürlich dazu. Wenn ich keinen ÖPNV oder keine funktionierende Fernbahnverbindung habe, keine sharing-Angebote usw., fällt es schwerer, auf ein Auto zu verzichten.

Wie mies ist denn der Anspruch, den Parkplatz für das eigene, private Auto von der Allgemeinheit finanziert bekommen zu wollen?

Für jedes Auto wird KFZ-Steuer abgeführt. Die meisten Parkplätze sind Gebührenpflichtig. Ich glaube "Finanzierung" ist das schlechteste Argument überhaupt.

Das trifft ausschließlich die untere Mittelschicht, die sich zwar ein Auto leisten kann, aber weder ein Einfamilienhaus oder eine Villa, noch eine Garage. Menschen mit Grundbesitz oder hohem Einkommen könnten weiter Auto fahren. Keine sozial ausgewogene Maßnahme.

Pontevedra - im Zentrum, Spanien, ist mit 80.000 + Einwohnern nicht Tokio, aber es funktioniert. Ljubljana, zumindest im Zentrum, Gent und Oslo haben im Zentrum auch enorme Einschränkungen (Lieferanten/Einwohner) - aber nix Shopping. (Angaben ohne Gewähr und Google)

an sich1 gute idee, nur haben nicht alle geheingeschränkten menschen ein anrecht auf einen behindertenparkplatz u ohne diesen dürften sie dann auch kein auto mehr haben u keine teilhabe? welche bevölkerungsgruppen haben denn stellplatz, garagen, besitzen flächen, können sich tiefgaragen oä leisten?

Natürlich gibt es Ausnahmen, für Menschen, die aus körperlichen Gründen nur mit dem Auto mobil sein können. Das gilt auch in Paris und sowie überall. Aber das sind so wenige, dass sie immer nur in Scheinargumenten und Scheindebatten auftauchen.

In Tokyo gibt's wahrscheinlich guten ÖNV. Klappt evtl. in größeren Städten. Bei uns müsste erst mal die Infrastruktur da sein. Was sollen die älteren Leutchen machen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind?

Was man auch sieht: Tokio ist die Ausnahme. Ansonsten gibt es in Japan ungefähr so viele KFZ wie Einwohner. In Deutschland liegt dieser Wert deutlich drunter. Aber: Es ist natürlich auch wichtig, WAS für KFZ das sind und da dürfte Japan deutlich "kleiner" unterwegs sein.

Die Abbildung betrifft doch genau ein Kei-Car. Diese für Japan spezielle Fahrzeugklasse ist meines Wissens nicht von der Auto-Regelung betroffen? Im urbanen Raum mit schmalen Straßen wie in Japan ist das seit vielen Jahrzehnten eine Lösung für den Individualverkehr. Gute Idee - falsches Bild!

Man sollte aber erwähnen, dass die Kei-Cars davon ausgenommen sind. Individuelle Micro-Mobilität sollte deshalb auch bei uns nicht in den Verbots-Rahmen fallen. Hier mein Fahrzeug, dass ich mit großer Begeisterung im Asphaltdschungel navigiere

In Japan existiert die Fahrzeugklasse der Kei-Cars meines Wissens seit der Nachkriegszeit und unterliegt strengen Bestimmungen. Auch wie in Deutschland haben - aus anderen Gründen - mit Microcars angefangen. Bei uns sind Kei-Cars unbekannt, eine Zeitung hat 10 Beispiele aufgeführt

autozeitung.deMehr kleine Autos, bitte: Diese japanischen Kei Cars müssen nach Deutschland!Japan-Kleinstwagen auch für Europa? Ja, bitte! Diese Kei Cars wünschen wir uns in Deutschland – unsere Top-10 der japanischen Leichtautos!

In Deutschland können kleine Autos auch keine technischen Erneuerungen enthalten. Das ist physikalisch und wirtschaftlich nicht möglich hierzulande. Kostet diese zB €1000 würde ein Kleinwagen zu € 25.000 nämlich teurer als ein SUV zu €60000. Muss man wissen!

Ja stimmt, eine Familie mit drei Kindern sollen ihre Einkäufe gefälligst vom zwei Kilometer entfernten Supermarkt nach Hause schleppen und auf keinen Fall dürfen sie ein Auto haben für die Fahrt ins Naturgebiet außerorts, nur die Reichen sollen das und am besten nur Männer! Du bist so fritte!

Was ein Quatsch. Immer Extremfälle raussuchen und sie als Normalität darstellen. Ich habe 25 Jahre in der Stadt gelebt. Supermarkt 200m. Imbisse, Restaurants, Kioske alles im Umkreis. Das nächste Kino 10 Minuten mit der Bahn. Und seine nicht vorhandenen Argumente mit ad hominem garnieren.

Das geht in Paris, es geht in London (sogar noch besser)... bei dem erbärmlichen ÖPNV der in Deutschland von Berlin bis Kuhdorf angeboten wird und angesichts des Totalversagen des regionalen Bahnverkehrs ist das Illusion. Sieben Haltestellen jeden Morgen und Nachmittag. Und 25% der Zeit kommt der ->

Bus nicht, der eh nur im 30 Min Takt fährt. Ohne Auto, dass man dann aus der Garage holen kann ist das tot auf Raten. In einer Stadt mit 264.000 Ew... ich will nicht wissen, wie das in der Pampa aussieht.

Ich stelle mir mal vor, wieviel Milliarden die Sanierung alleine der Berliner Stadtautobahn kostet. Mit dutzenden Brücken. Alles 60 Jahre alt und komplett marode. Und dann stelle ich mir vor welchen ÖPNV man damit finanzieren könnte. Ist in anderen Gegenden sicher ähnlich.

Im praktisch jeder Großstadt gibt es zahllose Parkhäuser in der Innenstadt, die alle meist völlig leer stehen, weil man direkt davor gratis parken kann. Ein Ende der bürgerfinanzierten Parkerei wäre also sogar gut für die Parkhauswirtschaft. :-)

Innenstadt ist aber nicht Wohngebiet und da sorgt Bremen halt gerade für Umbruch. Was dann dazu führt, dass Anwohner ne Stunde um den Block gurken für nen Parkplatz weils nämlich dort keine Parkhäuser gibt.

Wenn man schon eine Stunde um den Block 'gurken' muss, dann sollte am Ende wenigstens ein knackiger Gurkensalat als Belohnung warten, das wäre doch mal ein erfrischender Umbruch! 🥒

Is schon richtig so. Irgendwann verkaufen dann die, die ihr Auto gar nicht wirklich brauchen — also die meisten — ihr Auto und gut ists.

Innenstadt ist halt eine Sache, aber wie ist das definiert? In Bremen wird gerade geplant, ein zentrales Parkhaus abzureißen. Und das wird in den Wohngebieten nicht zu weniger Fahrzeugen führen.

Leute kaufen unendliche große Fahrzeuge und glauben damit das Recht zu bekommen überall vor der Tür einen Parkplatz vorzufinden.