Post

Dass Batterien die Gasturbine aus der Abendspitze drängen, zeigen Kalifornien und Australien seit Jahren. Wood Mackenzie hat jetzt 43 Strommärkte untersucht: Der 4-Stunden-Batteriespeicher ist überall günstiger, auch in Europa.

143 reposts485 likes

Das Problem ist doch, dass beide Technologien um die gleichen Marktanteile kämpfen. Wenn wir Gaspeaker nicht 1200 sondern vielleicht nur 400 Vollaststunden lassen, wird es schwieriger, sie zu finanzieren. Ungekehrt (wie Reiche es macht) gilt das ebenso.

Vielleicht könnte eine Lösung sein die Gaspeaker schon kurz vor einer Flaute zu nutzen, um Batterien zu laden. Dann bräuchten wir insgesamt weniger Peaker und diese bekämen mehr Stunden.

Das ist der Punkt. Wenn Batterien die Versorgung in die Abendstunden verlängern brauchen wir trotzdem Gaskraftwerke für Wintermonate, erst recht wenn eine Dunkelflaute kommt.

Das kommt auf den Ausmaß der WKA die wir haben an und auf die Windarme Zeit. Zusätzlich gibt es ja länderübergreifende Leitungen.

Naja auch wenn dir die 160 GW bauen haben wir in der Flaute vielleicht keine 10% davon. Die anderen 60 GW müssen wir Absichern. Das Ausland kann da nur bedingt helfen.

Es soll doch gar nicht günstiger werden. Ziel ist es, den Fossilen maximal Kohle in den Rachen zu werfen. Das ist die aktuelle Politik…Politik für wenige Reiche, die noch reicher werden wollen….

Ihr unbegründeter und unwissenschaftlicher Optimismus in allen Ehren! Leider hat die Nacht aber 8 Stunden, wodurch bei Dunkelflauten und fehlenden grundlastfähigen Energieerzeugern gerade in unseren Breiten trotz (völlig unzureichender) Batteriespeicher eine Katastrophe vorprogrammiert wäre!