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Angeblich exportieren wir sehr viel (Solar-)strom im Sommer. Tatsächlich exportieren wir den meisten Strom im Winter. Zur Einordnung der Grössenordungen: Wir haben einen Jahresstromverbrauch von 450 TWh, davon 260 TWh durch Erneuerbare. Die monatlichen Import-Exportquoten liegen bei ca. +- 5 TWh.

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Negative Werte bedeuten Export aus Deutschland. Positive Import nach Deutschland. Alle Werte für 2025. Quelle der Grafik: "PV-Fakten" von Fraunhofer ISE 2026.

Und die Exporte nach Österreich und Schweiz gehen in deren Speicherkraftwerke, von wo aus sie später wieder teurer nach Deutschland exportiert werden. Mir anlaufendem Akku-Tsunami wird sich das spürbar verändern.

Negative Werte bedeuten Export aus Deutschland. Positive Import nach Deutschland. Alle Werte für 2025. Quelle der Grafik: "PV-Fakten" von Fraunhofer ISE 2026.

Das Problem bei solchen Grafiken ist immer, dass es Durchschnittswerte sind;hier pro Monat. Volle Stromversorgung muss lückenlos, auf die Sekunde, gewährleistet sein. Je höher der Anteil EE, umso schwieriger wird es, das im Netz zu stabilisieren.

Wie sind die Einschätzungen wie sich der Strompreis in der Heizperiode mit immer mehr BEV, HP, BESS, PV und WEA in den nächsten Jahren in Deutschland entwickeln wird? Wie wäre das mit Nord-/Südpreiszonen?