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Um ja nicht als »Gutmensch« zu gelten, sprechen viele beim Thema Migration nur noch über Probleme. Kann man machen. Aber man stelle sich mal vor, wie ein Leben in Deutschland ohne Einwanderung aussähe.

spiegel.deMigration: Deutschtümelei, Bratwurstdiät und die Realität der ZuwanderungUm ja nicht als »Gutmensch« zu gelten, sprechen viele beim Thema Migration nur noch über Probleme. Kann man machen. Aber man stelle sich mal vor, wie ein Leben in Deutschland ohne Einwanderung aussähe.

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Man könnte ja auch was ganz Kontroverses machen und über beides gleichzeitig sprechen, also einsehen, dass Migration was Gutes sein kann, aber wir auch Probleme damit haben, die gelöst werden müssen. Und weder offene Grenzen noch Remigration werden die lösen. Einfache Antworten geben nur Populisten.

Mir ist es ein Rätsel, wie der Begriff #Gutmensch " zum Schimpfwort werden konnte. Was ist schlecht daran, ein guter Mensch zu sein? Schade, dass der "Spiegel" dieses Framing mitmacht und verstärkt. Auch hier geht man den Blau-braunen auf den Leim.

Mir begegnet absolut niemand, der oder die beim Thema Migration Probleme anspricht, um bloß nicht als "Gutmensch" zu gelten. Aus welcher Blase heraus erklärt DER SPIEGEL hier eigentlich, was "viele" angeblich sagen und warum?

Der Groschen ist wohl immernoch nicht gefallen. Hier ein Auszug aus einem Spiegel Interview mit Axel Börsch Supan (Rentenökonom und Mitglied der Rührup Kommission) der sich zum neuen Rentenpaket geäussert hat:👇

Deutschlands Wirtschaft ist über Jahre gewachsen, weil immer mehr Menschen Beschäftigung fanden.Das dürfte sich aber bald umkehren: Über das kommende Jahrzehnt werden jedes Jahr 400.000 Menschen mehr in Ruhestand gehen als an jungen Leuten nachrücken. Das ist eine riesige Lücke. 👇

Wir müssen deshalb alles mobilisieren, was wir an Arbeitsmarktpotenzial haben.' Das 'was-wäre-wenn's-keine Einwanderung-mehr-gäbe' Ding lässt sich sehr einfach beantworten: Bewegt euch schleunigst, streitet darum wie Zuwanderung gestaltet werden kann.👇