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Ich habe versucht alles zu lesen aber irgendwann mehr überflogen symbolisch. Bei dem Mädchen handelt es sich um das noch verwendbare Kanner-Syndrom auch bekannt als frühkindlicher Autismus.Die kennt es nicht anders. Ich wurde in der Schule nicht erkannt als Schüler mit Aperger-Syndrom. Ich hatte nur

mein Stottern und damit fertig. Dass ich mich zwang zur Schule zu gehen weil ich wusste wenn nicht gibt es ärger und ich hatte da schon gelernt nicht aufzufallen also zu maskieren. Jeder Schultag war eigentlich schlimm. Mobbing zu Hause und in der Schule sowieso, überall Menschen, laute Geräusche,

Berührungen und so weiter. es war einfach schlimm aber ich fand meine Wege wie so früh in der Schule zu sein dass ich mit dem Hausmeister der alles aufgeschlossen hatte in der Schule war dann stehen an der Eingangstür wo auch Vertretungszettel aushingen. So vermied ich Mobbing vor dem Unterricht

und wegen den Routinen bei Hitzefrei war ich in Läden an den Konsolen mit Blick auf die Uhr damit ich immer passend zu Hause war und auch in der Schule feste Rituale um nicht zu sehr aufzufallen und in meinem Zimmer bin ich dann vor Erschöpfung zusammengebrochen.

Der Umgang des deutschen Bildungssystems mit Kindern im Autismus-Spektrum ist einzig beschämend. Selbst mit Schulbegleitung ist das System für viele Betroffene eine Tortour. Und wer Pech hat, wird auf die Förderschule für schwer erziehbare Kinder abgeschoben.

2/3 Die Formulierung mit dem „Spektrum an neurologischen Entwicklungsstörungen“ ist merkwürdig. Es gibt keine unterschiedlichen Entwickungsstörungen, die das Spektrum bilden. Autismus ist ein Spektrum, in dem sozusagen die Mischung der unterschiedlichen höchst individuell sind.

3/3 Dann schreibt Ihr an zwei Stellen „von Autismus betroffen“. Besser wäre es, wie an den anderen Stellen von Autisten oder Autist:innen bzw. autistischen Kindern zu schreiben. Ansonsten habe ich wenig z mäkeln. Mein Thread zum Repost ist hier:

Verkopft und verzopft@verkopft-verzopft.bsky.social

1/8 #Inklusion #Autismus Um schulische Inklusion zu verhindern, reicht es, die Bedingungen dafür unnötig schwer zu machen. An vielen Orten wird jetzt schon an der Schulbegleitung gespart, die Bundesregierung will es jetzt noch schwerer machen, eine individuelle Schulbegleitung zu bekommen.

Unfassbar. Das Problem haben übrigens auch Kinder, die den Schultag scheinbar "normal" überstehen, aber zu Hause stundenlang zusammenrechnen. Auch hier gilt nicht, wenn 1 Dutzend Ärzte/Therapeuten bescheinigen, dass das Problem in der schulischen Überlastung liegt. Der Zusammenbruch findet zu

Hause statt, ergo ist es der Schule egal. Auch, dass das Kind im Schultag keinerlei Informationen aufnimmt und mit seinen Schwierigkeiten alles zu Hause aufarbeiten muss... 🤷🏼‍♀️ Dass es mit Schulbegleitung plötzlich anfallsfrei, fröhlich und aufnahmebereit ist 🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️

(es gibt auch Träger, die nur mit Student*innen arbeiten, die z.B. ihren Bachelor haben oder andere päd. Quali) Mit guten bis sehr guten Leistungen und besserer seelischer Gesundheit ist eine Schulbescheinigung nicht mehr notwendig. 🤬🤬🤬🤬 Klar. Die zugrunde liegende Problematik löst sich per