Post

"Wann ist derart kritischer Journalismus endlich in Gaza möglich?" ...hätte ich gerne zurück gefragt, aber Herr Bax erlaubt ja mittlerweile vorsorglich keine Kommentare mehr.

Autor:innen und Mitwirkende des +972 Magazine berufen sich regelmäßig auf das Durban-Vokabular und beschuldigen Israel der “Apartheid”, “ethnischen Säuberung”, “Rassismus”, “Landbeschlagnahmung”, “Diskriminierung”, “Vertreibung,” “Versäumnis [] Gewalt gegen Palästinenser zu verfolgen”, …

…“eine weitere “Nakba zu begehen” und verspotten “die Heuchelei der amerikanischen Juden.” Dieses Vokabular soll den internationalen Diskurs um das öffentliche Bild von Israel schädigen, indem es die geheimdienstlichen und militärischen Ausnahmen zur Normalität erhebt um die Verbrechen der …

palästinens. Terrororganisationen aus dem Sichtfeld der Öffentlichkeit zu nehmen. Wird die Frage gestellt, ob jeder Krieg Kriegsverbrechen hervorbringt? Wird die Häufigkeit der Bombenangriffe vor dem Krieg recherchiert? Das ist auch ein Randthema. Die politische Agenda von +972 ist schnell entlarvt.

Sie ist nicht links, sie ist an ein internationales junges Publikum gerichtet, um den weltweit erstarkten Antisemitismus zu untermauern. Sicher, manche meinen die Netanjahukritik ernst. Ahnen sie wirklich nicht, wohin das führt, wenn sie von einer zweiten Nakba sprechen?

Die britische Zeitung The Guardian,die sich durch Unterstützung ihrer Leser finanziert, und YouTube haben den sehenswerten Film auf ihrem Streaming Programm.Der Film war nur für 2 Tage in den französischen Kinos zu sehen,wobei 90.000 Zuschauer sahen,es gibt trotz allem innerisraelischen Widerstand.