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Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) war ab 1939 die zentrale Institution der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik. Doch erst 1963 nahm eine Arbeitsgruppe der West-Berliner Staatsanwaltschaft systematische Ermittlungen gegen das ehemalige RSHA-Personal auf.

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Mit 47 Verfahren gegen 1.676 Beschuldigte wären die geplanten Prozesse gegen frühere RSHA-Angehörige der größte NS-Verfahrenskomplex im Nachkriegsdeutschland geworden – durch ein marginales Gesetz wurden sie jedoch teilweise juristisch zu Fall gebracht. Am Ende blieben nur 16 Angeklagte übrig...

...nur drei von ihnen wurden in d. Jahren 1969-1972 vom Landgericht Berlin zu Haftstrafen verurteilt. Malte Beeker untersucht anhand der im #Landesarchiv #Berlin vollst. überlieferten Verfahrensakten, wie die Verbrechen des RSHA ermittelt wurden & welche Taten die Staatsanwaltschaft ins Visier nahm