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"Die Soziologie kennt keinen Ort, an dem sich darüber reden ließe. Diesen Ort gibt es nicht, weil der soziologische Reflex so funktioniert, dass er schon immer weiß, dass Ungleichheit schlecht und ungerecht ist". Tja, den Eindruck hatte ich auch schon öfter. Vllt. sollte man das ja mal hinterfragen.

Das wird auf keinen Fall daran liegen, dass die Welt ins Neoliberale, Rechte driftet. Das wird es auf keinen Fall sein. Aber Manzi, marktliberal und konservativ ausgerichtet, vertritt Kleinigkeiten wie Teilhabe im Kapitalismus oder die Ineffizienz, gegen die Klimakatastrophe anzukämpfen.

Danke. Gibt's auch irgendwo eine ernsthafte Diskussion des Artikels? Auf den ersten Blick erscheint er mir methodisch doch ziemlich schwach. Alleine, dass hier das aktuelle US-Spektrum mit den "Einstellungen" von internationalen Autor:innen in den letzten 60 Jahren verglichen wird, ohne zu …

… reflektieren, dass das vielleicht viel mehr über die aktuelle US-Politik im internationalen Vergleich als über die Soziologie aussagt, finde ich schon wild. (Den ZEIT-Artikel finde ich als anekdotische Zustandsbeschreibung nett, aber für mich eher wenig erkenntnisreich.)