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Software-Inkremente richtig schneiden – wie macht man das? Und wessen Aufgabe ist das eigentlich? Die Elephant Carpaccio Kata schärft das Bewusstsein und trainiert diese wichtige Fähigkeit.

Das Zerlegen großer Aufgaben in kleine, handhabbare Pakete ist nicht neu und ein natürlicher Teil der Softwareentwicklung. Kleine, überschaubare Kontexte lassen sich leichter und effizienter bearbeiten – egal ob von Menschen oder AI Agents.

Der Fähigkeit, Probleme sinnvoll erlegen zu können, kommt also eine besondere Bedeutung in der Softwareentwicklung zu. Aber nach welchen Kriterien setzt man die Schnitte an? Entlang technischer Grenzen? Anhand organisatorischer Gegebenheiten wie Teamzuschnitten? Feature-basiert?

Jede Strategie hat ihre Vor- und Nachteile. Ein dogmatisches „Immer genau so!“ ohne Berücksichtigung der individuellen Situation – im Team, im Unternehmen oder am Markt – kann kaum optimale Ergebnisse hervorbringen.

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Und wer ist eigentlich dafür zuständig? Eine häufige – und oft erst im Nachhinein teure – Fehleinschätzung lautet: „Das ist nicht die Aufgabe von Entwicklern und Architekten, sondern die des Projektleiters oder Product Owners!“

Das kann funktionieren, wenn die – meist nicht technisch orientierten – Planer auch die langfristigen Auswirkungen ihrer Entscheidungen im Blick haben und nicht nur die unmittelbare Terminplanung berücksichtigen. Das Wissen des Teams einzubeziehen, kann deshalb ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein.

Wie schneidet man also richtig? Das Ziel ist es, einen kontinuierlichen Wertstrom zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Das Zerlegen der Gesamtaufgabe in kleine, sinnvoll priorisierte Slices – also dünne und gut verdauliche Scheibchen – ist der Schlüssel dazu.

Die Elephant Carpaccio Kata ist eine Gruppenübung für alle Rollen und spricht Nicht-Techniker ebenso an wie Hard-Core-Techies. In kleinen Gruppen und innerhalb erstaunlich kurzer Zeit entsteht tatsächlich lauffähige Software.