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Die Phase des antisemitischen Geraune hat man hinter sich gelassen. Mittlerweile sagt man öffentlich solche Sachen, ohne sich zu schämen.

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Der vielgeforderte Kontext macht es nicht besser. Er kommentiert damit ausgerechnet den Herausforderer Netanjahus, Gadi Eisenkot, der betont, dass Israel ein jüdischer, demokratischer, progressiver und liberaler Staat sei. Und damit der ethnonationalistischen Attitüde Netanjahus widerspricht.

Die Frage selbst stellt er dem amerikanischen Menschenrechtsaktivist, Anwalt und Schriftsteller Kenneth Roth. An ihn gestellt ist eine Frage dieser Art allenfalls rhetorisch.

Für mich zeigt es erneut, dass der Hass auf Israel und das Judentum keine Grenze oder Begründung bei Netanjahu hat. Sie wird sich auch unter einer liberalem Regierung Israels fortsetzen.

Das ist Geraune-von Dir! 1. Ist das offene Frage. Da steht nicht, dass "jewish and democratic" irgendwie unvereinbar seien. 2. Ist Frage völlig berechtigt. Israel ist multireligiöser u -ethnischer Staat. Israel ist jüdisch, muslimisch, atheistisch etc. Demokratie ist Gleichwertigkeit, nicht Dominanz

Das heutige Israel ist, wie alle heterogenen Gesellschaften, alles mögliche: liberal, autoritär, religiös-orthodox, atheistisch usw. Aktuelle Regierung ist nicht liberal, sondern rechtsextrem u rassistisch u hat Rückhalt in Bevölkerungsgruppen. Also bildet sie auch Stück weit Gesellschaft ab.

Rechtsextreme sind weder Demokraten noch Liberal. Das gilt für alle Länder der Welt, und hat nichts mit Jüdisch-Sein zu tun. Also: Nein, das erklärt nichts und überschreitet die Grenze zum Antisemitismus.

Ich finde, context matters. Auch wenn es ihm in diesem Fall nicht rettet. bsky.app/profile/hoem...

Fabian Hoemcke@hoemcke.bsky.social

Ja, man kann es so oder auch so lesen. Aber es fällt auf, wie regelmäßig man sich aus der pro-pali-bubble "missverständlich" ausdrückt. Zudem: Auch die bessere Lesart ist keine gute Lesart, @tilojung.bsky.social. x.com/TiloJung/sta...

Jews are often among the most progressive peoples in the world. Shame that white so called "progressives" are trying to ensure that progressive Jews are politically homeless.

Ich finde diese Aussage - auch mit Kontext - schwierig. Gleichzeitig finde ich es legitim, zu hinterfragen, ob ein demokratischer Staat, in dem Menschen verschiedener Religionen und nicht-Religionen leben, sich eine bestimmte Religion als quasi Staatsstruktur-Prinzip zu eigen machen kann.

ich finde ja, der kontext ändert es extrem. aber ich bin mutmaßlich dann auch beinharte antisemitin. (dümmer als jung könnte man die aussage nicht formulieren, das ist klar).