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„[Sie leben] In einem der schönsten Gebäude [der] Stadt“ mit „riesigem Garten, wo der „Duft der Akazien derart berauscht“, dass man glatt „vergisst, dass man in einem Kriegsgefangenenlager ist.“ Das schreibt ein Reporter 1942 über ein Kriegsgefangenenlager in der Stadt Stalino ...

Dreimal am Tag gebe es Essen, dann einen Mittagsschlaf, abends Konzerte. Nur: Man dürfe eben nicht raus. Die Anwohner·innen wissen, dass die Realität mit der Reportage wenig zu tun hat. Sie kommen oft am Lager vorbei - und sehen, wie die Gefangenen im Sommer dursten und im Winter erfrieren.

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