Wie präsent ist der Angriffskrieg im von Russland abgetrennten Kaliningrad? Wie denken die sogenannten „russischsprachigen Europäer:innen“ dort über den Krieg? Die Journalistin Mira Braunitz hat mit den Bewohner:innen der Exklave gesprochen – vom Handwerker bis zur feministischen Aktivistin:
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Seit Dezember 2025 finden an russischen Hochschulen und Universitäten verstärkt Rekrutierungsveranstaltungen mit Zwangscharakter statt. Eine ausführliche Recherche, wie junge Russ:innen in ihren Bildungseinrichtungen zur Vertragsunterzeichnung für den Dienst im Militär gedrängt werden:
… gleichzeitig wächst in der #Ukraine auch der gesellschaftliche Wunsch nach politischer #Veränderung. Wen wünschen sich die Ukrainer:innen künftig an der Spitze ihrer Regierung? Und welchen Einfluss hat der #Krieg? Der ukrainische Journalist Denis Trubetskoy erklärt‘s in seiner Gnose für dekoder:
Folge 5 unserer Doku-Reihe über Stalino im Zweiten Weltkrieg widmet sich den Erinnerungen des damals neunjährigen Wowa an seine jüdische Spielgefährtin Sonka - und das Schicksal ihrer Gemeinde unter deutscher Besatzung, die am heutigen Tag vor 85 Jahren begann:
Wo in Deutschland Empörung entsteht, findet sich in der Ukraine oft Zurückhaltung – oder Humor. Wie beides helfen kann, sich gegen Russlands psychologische Kriegsführung zu wehren, berichtet Lieselotte Haselhoff in ihrem neuesten Beitrag:
#Resilienz braucht gesamtgesellschaftliche Vorbereitung. Resilienz hat Grenzen. Und Resilienz braucht auch Ressourcen. Interview mit der Journalistin Mareike Müller rund um ihr neues Buch „Die Zukunft erfinden – mitten im #Krieg“:
Mareike Müller @mashaml.bsky.social hat über Jahre in der #Ukraine recherchiert, was dem Land dazu verholfen hat, sich gegen Russlands Krieg verteidigen zu können. Im Gespräch mit dekoder spricht sie über wichtige Lehren, die auch für andere europäische Staaten relevant sind.
Ein tiefgehender Abriss über die Irrungen und Wirrungen der belarussischen Geschichte für alle, die Land und Leute noch besser verstehen wollen – oder mit historischem Detailwissen glänzen möchten:
Warum verschwindet Putin aus den russischen Witzen? Über wen macht sich die Gesellschaft stattdessen lustig? Und warum wirken die alten Witze aus Sowjetzeiten oft pointierter als moderne Memes? Die Sozialanthropologin Alexandra Archipowa hat Antworten:
Manche Armeeeinheiten bauen deshalb in vorsichtiger Bastelarbeit alte Sprengsätze und zurückgelassene Minen russischer Einheiten selbst um. Mittlerweile haben sich einige von ihnen schon so weit professionalisiert, dass sie – gut versteckt – spezialisierte Munitionswerkstätten betreiben:
„Demokratie und Freiheit sind wie Luft. Erst wenn die Luft knapp wird, beginnt man zu verstehen, was los ist.“ dekoder hat mit dem Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski über den Kampf für die Demokratie, den Wert von Freiheit und sein persönliches Erleben von Haft und Frei-sein gesprochen.
Wer den belarussischen Friedensnobelpreisträger live sprechen hören will: Zum Auftakt des belarussischen Kulturfestivals Minsk x Minga moderiert dekoder-Redakteur Ingo Petz am 9. Oktober einen Diskussionsabend mit namhaften Belaruss:innen wie Ales Bialiatski und der Journalistin Kaciaryna Andrejeva:
Den neuen Roman des belarussischen Autors gibt es pünktlich zur Frankfurter #Buchmesse – vorerst allerdings nur im Original. Im Interview spricht #Bacharevič über sein Buch. Und über die Herausforderungen des Belarussisch-Seins zwischen #Repression, #Exil und #Krieg. Zur Übersetzung:
Was diese #Forschung über die jüngste „Wahl“ mit der bisher höchsten Manipulationsrate zu sagen hat – und warum der #Kreml trotzdem ziemlich zufrieden mit seinem Spektakel sein dürfte? dekoder-Redakteur Dmitry Kartsev hat eine kleine Leseliste zusammengestellt:
Wie die Sicherheits- und Geheimdienstbehörden arbeiten – und wie potenziell Betroffene ihre digitalen Geräte vorbereiten und schützen können: www.dekoder.org/de/article/c...
Ist „Hoffnung“ etwas Gutes? Die belarussische Autorin und Künstlerin Olga Bubich ist sich da nicht ganz sicher. In ihrem Essay für dekoder fragt sie, was Hoffnung angesichts von Gewalt, Repression und scheinbarer Aussichtslosigkeit für Belarus überhaupt bedeuten kann:
Folge 4 unserer Doku-Reihe über Stalino (heute: Donezk) im Zweiten Weltkrieg widmet sich den Erinnerungen der Stadt und ihrer Bewohner·innen an die Kriegsgefangenen aus der Roten Armee, die von den Nazis in den öffentlichen Gebäuden der Stadt zusammengetrieben und massenweise ermordet wurden:
In dekoder-Dossier „Letzte Worte vor Gericht“ entsteht ein Archiv solcher Schlussworte, übersetzt und eingeordnet auf Deutsch. Der neueste Beitrag kommt vom russischen Oppositionspolitiker Lew Schlosberg (Partei Jabloko). Er wurde im August zu elf Jahren und einem Monat Haft verurteilt.
#Putin hat ein Gesetz unterschrieben, das es den Behörden erlaubt, Russ:innen im Exil Eigentum, Ausweisdokumente und Rechte zu entziehen. Für #Belarus praktiziert #Lukaschenko das Gleiche schon seit Jahren. Die Geschichten belarussischer Betroffener zeigen, was jetzt auch Russ:innen bevorsteht:
Lieselotte Hasselhoff und Gerd Waliszewski dokumentieren in ihrer Foto-Reportage „Der fliegende Tod“ den Alltag unter Drohnenterror in Cherson: vom Spielplatz bis zum Grab. Eine Realität, die immer mehr Städte der #Ukraine erreicht: von #Saporishshja über #Charkiw bis #Sumy:
Unsere dekoder-Redakteure Dmitry Kartsev und Anton Himmelspach erklären Ausgangslage und Zusammenhänge kurz vor der Wahl-Show am Wochenende:
Dass die Ruinen für die belarussische Bevölkerung mehr als nur alte Gebäude sind, zeigt die Fotosammlung der Initiative VEHA: Sie hat nach Bildern von und vor Ruinen aus privaten Fotoalben gefragt – und ein #Archiv zusammengestellt, das mehr über die Gesellschaft erzählt, als über Architektur:
… sondern vor allem Selbstverteidigung, Überlebenstraining und Erste Hilfe in Extremsituationen. Aber auch: Ethik, Teamarbeit und die Fähigkeit, einander zu unterstützen:
Angeführt werden die #Partisanen von etwa einhundertfünfzig Partisanenführern, den sogenannten Atamanen. Einer von ihnen ist Zimoch Chwedaschtschenja:
Langsam machen sich Lieferengpässe in den Marktregalen bemerkbar. „Wir kriegen das hin“ steht auf orangenen Zetteln dort, wo eigentlich Mehl stehen sollte. Aber wie? Und was fehlt trotzdem? Teil drei unserer Kolumne „Popry wse“ (dt.: trotz alledem) von Liselotte Hasselhoff:
„Stellen wir uns vor, wir würden für „gestern“ und „morgen“ dasselbe Wort verwenden.“ Volha Hapeyeva ist eine der bekanntesten belarussischen Schriftstellerinnen. Im dekoder-Essay nähert sie sich der Zukunft ihres Landes über ein Neudenken der Konzepte von Gestern, Heute, und Morgen:
Was erwartet #Reisende an den russischen #Grenzen? Erfahrungsberichte erzählen von den mittlerweile berüchtigten und absurden Verhören, stundenlangem Warten in irgendwelchen Räumen und #Rassismus und #Queerfeindlichkeit:
In der #Ukraine leben immer weniger Menschen. Der Krieg erhöht die Sterblichkeit, die Geburtenraten sinken, Millionen sind geflohen und wie viele davon nach mehreren Jahren im Ausland in ein kriegsgeschädigtes Land zurückkehren werden, ist unklar. Wie kann die Ukraine ihre demografische Krise lösen?
Obwohl Instagram in #Russland verboten ist, entsteht gerade dort ein neues Propaganda-Genre, in dem Frauen Kriegspatriotismus für ein junges, gebildetes und urbanes Publikum „ästhetisch konsumierbar“ machen: