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Das IZH-Verbot 2024 hat Irans wichtigste Struktur in Europa getroffen, aber nicht die Netzwerke dahinter. Unser neues Policy-Paper mit AJC Berlin zeigt, wie der Iran-nahe zwölferschiitische Islamismus in Deutschland fortwirkt.

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Das IZH war nie das ganze Netzwerk. Azeri-türkische und türkische Teilnetzwerke waren eng mit Hamburg verflochten, aber formal eigenständig, und wurden deshalb nicht verboten. Heute übernehmen sie Funktionen der verbotenen Strukturen.

Neuer Knotenpunkt ist Frankfurt am Main. Ein 2010 gestoppter Moscheeneubau des azeri-türkischen Netzwerks wird seit dem Verbot fortgesetzt und tritt an die Stelle des verbotenen IZH-Ablegers ZIKF. Hier findet auch der bundesweit zentrale Al-Quds-Tag statt.

Beim Al-Quds-Tag 2026 übernahmen erstmals antiimperialistische linke Gruppen Anmeldung und Organisation. Gerufen wurde „Wir sind dir zu Diensten, oh Khamenei“. Solche BrückenakteurInnen tragen Regime-Narrative in Milieus, die IslamistInnen selbst nicht erreichen.