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democ e. V.丨Wir beobachten, dokumentieren und analysieren antidemokratische Bewegungen | democ.de

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Gewaltverherrlichung und Erlösungsrhetorik am 10. Oktober 2026 auf der Berliner Demonstration des Bündnisses „United4Palestine“: Unter dem Motto „No Peace on Stolen Land“ wurde der Nahostkonflikt zum „Befreiungskampf“ verklärt und antisemitische Gewalt moralisch legitimiert.

Der 7. Oktober als „Feiertag“ und „Tag der Gerechtigkeit“ : Am dritten Jahrestag des Hamas-Massakers wurde auf der Berliner Demonstration der Terrorangriff auf Israel verherrlicht und die Täter glorifiziert.

Das IZH-Verbot 2024 hat Irans wichtigste Struktur in Europa getroffen, aber nicht die Netzwerke dahinter. Unser neues Policy-Paper mit AJC Berlin zeigt, wie der Iran-nahe zwölferschiitische Islamismus in Deutschland fortwirkt.

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Beim Al-Quds-Tag 2026 übernahmen erstmals antiimperialistische linke Gruppen Anmeldung und Organisation. Gerufen wurde „Wir sind dir zu Diensten, oh Khamenei“. Solche BrückenakteurInnen tragen Regime-Narrative in Milieus, die IslamistInnen selbst nicht erreichen.

Das IZH-Verbot 2024 hat Irans wichtigste Struktur in Europa getroffen, aber nicht die Netzwerke dahinter. Unser neues Policy-Paper mit AJC Berlin zeigt, wie der Iran-nahe zwölferschiitische Islamismus in Deutschland fortwirkt.

Das IZH war nie das ganze Netzwerk. Azeri-türkische und türkische Teilnetzwerke waren eng mit Hamburg verflochten, aber formal eigenständig, und wurden deshalb nicht verboten. Heute übernehmen sie Funktionen der verbotenen Strukturen.

Neuer Knotenpunkt ist Frankfurt am Main. Ein 2010 gestoppter Moscheeneubau des azeri-türkischen Netzwerks wird seit dem Verbot fortgesetzt und tritt an die Stelle des verbotenen IZH-Ablegers ZIKF. Hier findet auch der bundesweit zentrale Al-Quds-Tag statt.

Wir suchen im Rahmen des Projekts „Mifgash Israel 1982“ eine*n Historiker*in zur Durchführung einer geschichtswissenschaftlichen Studie, Erstellung eines Forschungsberichts sowie Aufbereitung der Ergebnisse für eine mobile Wanderausstellung. Alle Informationen: democ.de/artikel/auss...

Am 26. September 2026 fand in Düsseldorf eine islamistisch geprägte, israelfeindliche Demonstration statt. Angemeldet waren 5.000 Personen, tatsächlich kamen nur wenige hundert. Auf Schildern wurde Gaza mit dem Warschauer Ghetto gleichgesetzt. Ein Berliner Redner bezeichnete Israelis als „Schweine“.

Der langjährige PFLP-Aktivist Ibrahim Ibrahim nimmt offenbar an einer Wahlparty von DIE LINKE in Neukölln teil. Das zeigt ein Bild der Berliner Morgenpost, auf dem er gemeinsam mit Clan-Chef Issa Remmo zu sehen ist. (Foto: Max Pribilla)

Rund 400 Teilnehmende zogen beim ersten Auftritt der AfD-Jugend „Generation Deutschland“ durch Schwerin. Mit Parolen wie „Send them back“ und „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“ erinnerte der Aufzug mehr an die „Identitäre Bewegung“ oder Neonazi-Szene.

Am 18. Juli 2026 demonstrierten rund 300 Menschen in Frankfurt am Main unter dem Motto „Widerstand ist Völkerrecht; Palästina darf sich wehren – auch mit Steinen und Gewehren“. Aufgerufen hatten „Free Palestine FFM“ und „Migrantifa Rhein-Main“.

Viele Fragen im Fall Epstein sind noch offen, Informationen teils unter Verschluss. In arabischen Onlineräumen wird das gezielt genutzt, um antisemitische Narrative zu reaktivieren und autoritäre, frauenfeindliche sowie antiwestliche Weltbilder zu verbreiten. PDF auf democ.de

NS-Relativierung und Forderungen nach einer „Abschiebeoffensive“: Völkische Rhetorik bei AfD-Wahlkampfauftakt am 29.06.2026 am Roten Rathaus.

Rassistischer „Trauermarsch“ in Dresden: Am 6. Juni 2026 wurde der Mord an Henry Nowak unter dem Motto „White Lives Matter“ für eine rassistische Opferinszenierung genutzt. An der von Max Schreiber (Freie Sachsen) organisierten Versammlung beteiligten sich kaum mehr als 100 Personen.

Auf verschiedenen Plattformen verbreiten sich KI-generierte Videos im Lego-Stil zum Konflikt zwischen Iran, USA und Israel. Hinter satirischer und popkultureller Ästhetik finden sich häufig Vereinfachungen, propagandistische Deutungen und antisemitische Verschwörungserzählungen.

Zum 01.07.2026 oder später suchen wir eine Projektleitung (w/d/m) für das EU-Projekt „Research and Documentation on Contemporary Holocaust Distortion“. 32 Stunden/Woche, TV-L E13, unbefristet, Arbeitsort Berlin. Bewerbungsfrist: 10.05.2026 Alle Infos: democ.de/artikel/stel...

Holocaust-Relativierung bei islamistischer Demo in Stuttgart: Am 18. April 2026 demonstrierten rund 300 Menschen unter dem Motto „Wir vergessen Gaza nicht“. Neben antisemitischen Parolen wurden Vergleiche zum Holocaust gezogen sowie zur Intifada und dem Boykott von Juden/Zionisten aufgerufen.

„Für Kaiser und Vaterland“: Rund 350 Reichsbürger zogen am 18.04.2026 durch Braunschweig und verbreiteten Verschwörungserzählungen. Unter den Teilnehmenden waren auch Anhänger der Querdenken-Szene sowie Anhänger von Donald Trump und der QAnon-Ideologie.

Propaganda, Feindbilder und antiisraelische Parolen auf Solidaritätsdemo mit dem iranischen Regime am 5. April 2026. Auch Personen aus der Palästina-Protestszene waren vor Ort und stellten sich hinter das autoritäre System der Islamischen Republik.

Neue Handreichung: Die Erben Stalins. Wie Young Struggle und Rote Jugend Deutschland autoritäre Ideologien, militante Aktionsformen und antisemitische Agitation verbinden. PDF auf democ.de

Wenn Cyberangriffe, Desinformation und antisemitische Agitation ineinandergreifen: Im Kontext des Iran-Israel-Konflikts kommt es vermehrt zu Datenleaks, Desinformation und Phishing. In Deutschland zeigt sich eine konkrete Bedrohungslage.

Staatliche iranische Cyberakteure und Hacktivisten aus pro-iranischen und pro-russischen Netzwerken richten sich nicht nur gegen israelische Ziele. Auch in Deutschland geraten jüdische Organisationen und Einzelpersonen ins Visier der antisemitischen Online-Mobilisierung.

Neue Handreichung: Jung und militant. Rechtsextreme Jugendgruppen in Deutschland. Fokus auf Mobilisierung gegen CSD-Veranstaltungen, Online-Vernetzung, Gewalt und Schnittstellen zu Parteistrukturen. PDF auf democ.de

Organisiert von der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen & dem Verein „Friedens- und Zukunftswerkstatt“. Kritisch begleitet wurde die Kundgebung von mehreren Gegenprotesten sowohl linker als auch monarchistischer iranischer Oppositionsgruppen. democ.de/artikel/isra...

democ.deIsraelfeindliche Versammlung von Regime-Anhängern der Islamischen Republik IranUnter dem Motto „Hände weg vom Iran – Stoppt die US-israelische Aggression“ versammelten sich am 8. März 2026 etwa 550 Personen aus der Anhängerschaft des iranischen Regimes zu einer Kundgebung auf de...

Neue Handreichung zur Hizb ut-Tahrir in Deutschland. Die Kalifatsbewegung wurde 2003 verboten, passte ihre Strategie aber an und arbeitet heute stark über Social Media, Tarnstrukturen und personenzentrierte Profile. Analyse und PDF auf democ.de