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Dieses Social-Media-Verbot für Jugendliche erinnert mich an eine Chemiefabrik, der nicht verboten wird, ihre Abwasser in den See zu leiten, sondern stattdessen den Jugendlichen verboten wird, im See zu schwimmen.

Und bis es gelingt die großen Tech-Riesen zu sanktionieren, sollen wir die Kinder (und um die geht es ja hauptsächlich – bis 13?) in der Giftbrühe schwimmen lassen? Was sie hier an verstörenden, demokratiezersetzenden etc. Inhalten sehen, wird sich für lange Zeit in ihr Gedächtnis einbrennen.

Bisher funktioniert die soziale Interaktion problemlos in Schule und Hort o.a. ohne Smartphone. Ab der weiterführenden Schule bekommen viele eins, dann steigt der Druck und die analoge Interaktion und Freizeitgestaltung leidet. Ich für meinen Teil bin froh wenn mal irgendwas versucht wird...

Und man als Elternteil irgendeine Argumentationshilfe gegen: "Die anderen haben aber auch" hat, egal ob es dann manche umgehen. Ich verstehe das Argument, dass es wichtig ist für Kinder, die sich anders schwer vernetzen können, Transkinder, bewegungseingeschränkte o.a. aber sonst?

"Die anderen haben aber auch" ist eigentlich ein sehr gutes Argument. Menschen vollen gemeinhin da sein, wie die anderen auch sind. Es ist eine Krankheit unserer Gesellschaft, Negatives dadurch bekämpfen zu wollen, man es gar nicht bekämpft, sondern stattdessen Randgruppen die Teilhabe verwehrt.

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Ich finde das Bild ja auch grundsätzlich gut und verstehe auch das Argument der Kinder. Deshalb sollte die Politik parallel auf jeden Fall versuchen, den Tech-Riesen selbst wirksame Restriktionen und Gesetze aufzuerlegen, ich hab nur nicht viel Hoffnung, dass das klappt.