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📣 Wie jedes Jahr haben wir auch 2026 mitgeholfen, den „Demokratie-Index“ zu berechnen. Dabei werden verschiedene Bereiche der Demokratie in Zahlenwerte umgewandelt und mit dem Jahr davor verglichen. Hier ist alles, was du wissen musst: (1/5)

📣 Bundestrojaner, Gesichtserkennung und c.o. Die Zunahme von problematischen Überwachungsmaßnahmen und die Zurückdrängung der Netzneutralität sind für den Rückgang von sogar 5,2 Prozentpunkten im Bereich der digitalen Grundrechte verantwortlich. (2/5)

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📣 Insgesamt sinkt der Demokratie-Index um einen Prozentpunkt von 55,1 auf 54,1 Prozent. Im Bereich der Justiz sind der unzureichende Gesetzesentwurf für die Bundesstaatsanwaltschaft, die geringe Ressourcenausstattung sowie Missstände im Strafvollzug für die Verschlechterung verantwortlich. (3/5)

📣 Das Informationsfreiheitsgesetz bleibt auch ein Jahr nach dessen Inkrafttreten hinter den Erwartungen zurück. Grund sind weiterhin bestehende Lücken: Der ORF bestreitet, unter das Gesetz zu fallen, während Behörden wie das Justiz- und Finanzministerium Anfragen per E-Mail einfach ablehnen. (4/5)

📣 Ein schlechter Demokratie-Index ist aber nur ein piepsender Rauchmelder und noch kein Großbrand. „Um diesen Trend umzukehren, braucht es dringend gezielte Maßnahmen zur Stärkung demokratischer Institutionen und der Grundrechte.” sagt Mathias Zojer vom Verein Demokratie-Index. (5/5)