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Ich fasse es nicht, dass eine völlig legitime politische Position bzgl. Israel/Palästina wie eine demokratische Einstaatenlösung zum Ausschluss aus der Linken-Fraktion führt. Es ist an Absurdität nicht zu überbieten, sich zu einem zunehmend völkisch aufgezogenen Nationalstaat bekennen zu müssen.

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Schlimmer noch, dieses Vorgehen gibt der Kampagne implizit Recht, dass solchen Positionen der "israelbezogene Antisemitismus" anhaftet bzw. sonst anrüchig wären. Das wirft die Linke in ihrem eigenen Ziel zurück, den Raum für diese Art Diskussionen zu öffnen.

Wenn ein Israeli über eine Einstaatenlösung schreibt, wird er in den Feuilletons wie ein Star herumgereicht. Wenn eine Linken-Politikerin das gleiche sagt, wird sie von den gleichen Medien niedergemacht. Make it make sense!

Grundkurs Israel: Er ist als jüdischer Staat konzipiert, weil Jüd:innen als Minderheit weltweit immer Verfolgung und Vernichtung ausgesetzt waren. Die „völlig legitimen“ linken Sandkastenspiele einer demokratischen Einstaatenlösung würden Jüd:innen auch in Israel zur Minderheit machen.