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SWR Intendant u.a.: "Journalismus versteht sich noch zu häufig als Anwalt der Schwachen, der Arbeitnehmer und der Benachteiligten" "Ist Demokratie in Zeiten dramatischen Wandels noch wettbewerbsfähig? Sind autoritäre Regime nicht immer im Vorteil, wenn es um Infrastrukturprojekte (...) geht?" 🤷‍♂️

kontextwochenzeitung.deSWR: Intendant der BosseSWR-Intendant Kai Gniffke fragte, ob die Demokratie noch wettbewerbsfähig ist. Im SWR dürfen AfDler derweil unwidersprochen ihr Weltbild verbreiten.

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Wenn er, insbesondere als öffentliche Person, an der Demokratie zweifelt, sollte er möglicherweise vom Verfassungsschutz überwacht werden.

Naja. Zumindest mit der zweiten Frage hat er ja nicht ganz unrecht. Allerdings gibt durchaus Untersuchungen dazu, wie effizient das dritte reich gerade bei Infrastruktur war und das ist nur ein Beispiel. Die erste Frage finde ich spannender. Denn, einen Anwalt benötigen ja nur die Schwachen...

... die Benachteiligten, die Arbeitnehmer usw. Wenn er deren Anwalt nicht sein will, was dann? Der der Reichen, die ihn sicher nicht brauchen? Wo sieht er sich? Als Journalist, als Senderleiter? Möchte er Homestories bei anerkannt rechtsextremen Granden machen? Kochbücher bei Herrn Söder?

Und bei der Gelegenheit noch einen ganz herzlichen Dank an all die Journalisten, die ihren Job ernst nehmen. Ihr seid viele und auch wenn ich auch nicht mit jeder Meinung übereinstimme, bin ich froh um jeden von euch!

Beim Lagerbau sind autoritäre Regime tatsächlich in Sachen Infrastrukturprojekte recht s flott. Der SWR Intendant reiht sich lückenlos in den Drift ein, zuviel Empathie in Gesellschaften könnte schädlich sein, frei nach dem Motto, dass jetzt mal die ganze nationale Härte walten müsse.

klar, der Journalismus muss wieder dem Conducator mehr Respekt zollen, dem Titan der Titanen, Retter der Karpaten huldigen. Was bis 1989 in Rumänien erste Pflicht war, kann für BW nicht falsch sein.. tja, in Zeiten, in denen Moral und Freiheit dramatisch benötigt werden ist er nicht wettbewerbsfähig

Und der Typ hat ein SPD-Parteibuch? Was sagt denn die Partei zu so was? Also ich meine damit jetzt nicht unbedingt den schwarz gefärbten Seeheimer Kreis. Aber das hier verstößt ja quasi schon gegen unsere FDGO, oder?

Kniffe, ganz ehrlich, ohne Demokratie bis du, oder Merz, selbst Elmo ist dann schwach. Ihr würdet es weniger überleben, als die, aus deiner Sicht, heutigen Schwachen. Du Opfer heulst ja jetzt schon. 😂

Ich sinniere über eine Absetzung des Intendanten. Zitat: „Sinniert hier wirklich ein hochrangiger Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, dessen Gründerväter dieses System als Bollwerk der Demokratie konzipiert hatten, über etwaige Vorteile "autoritärer Regime"?“

Ein Intendant der die Demokratie als Staatsform in Frage stellt, steht eingentlich nicht mehr auf dem Boden des GG. Den Erhalt des sozialen Friedens als keinen journalistisches Fokus zu sehen, ist problematisch. Siehe Art. 20 GG. Bei einer Linken Position würde man jetzt vom Gefährder sprechen.

ich hab‘s aufgegeben, unser so genanntes Führungspersonal ist entweder völlig verblödet oder bösartig, wahrscheinlich beides und das im Auftrag der Magas und der TechBros.

Das ist eine nette Variante von "Hitler hat auch die Autobahnen gebaut". Wenn man ALLES, was an diesem kleinen Fakt dranhängt, weglässt, dann stimmt das auch. Aber dann ist Omas Ermordung auch prima, weil dann die Müllgebühren sinken. Und das ist doch mal was! 🙄

Kai hat recht, ich werde Kaiser und schmeiße Kai aus seinem Job und aus dem Land, ich meine wenn schon Autokratie dann mit mir als Alleinherrscher an der Spitze. Dann ist Kai garantiert hart am rumflennen und will doch lieber Demokratie.

In der SPD scheint das im Augenblick ja der Konsens zu sein deshalb ist die Aussage eines langjährigen Mitgliedes nicht so überraschend?