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Nein, aber dafür schafft Vergesellschaftung neue *bezahlbare* Wohnungen! Denn dann müssen nicht mehr 40 Prozent (!) der Mietzahlungen direkt als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden, wie etwa bei Vonovia. Guten Morgen, Herr Wirtschaftsredakteur hinter der Paywall!

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40% ist krass. Was Vergesellschaftung schaffen könnte, wären bewohnte Wohnungen, die nicht aus Profitgier und auf Grund falscher politischer Anreize leer stehen während andere nicht auf Kosten optimiert verteuert werden.

Ich würde eine generelle Limitierung des Eigentums von Wohnraum durch Personen/Firmen bevorzugen, in x Jahren Stück für Stück auf einen Zielwert, z.B. max 3 Häuser/Wohnungen je Person. Anteilig indirekt über Firmen gehaltene Wohnungen zählen dazu. Auch private Immobiliensammler sind ein Problem.

Soviel Meinung durch die Betongoldfraktion am frühen Morgen ertrage ich nicht mehr.😑 Auf den letzten Metern mit ekelhaften Geschäftsmodellen Umwelt und bezahlbares Wohnen versauen.

Die Charlotte in Berlin ist ein sehr gutes Beispiel. Als Genossenschaft darf sie keine Gewinne machen und muss Wirtschaften, daran orientieren sich die Mieten und Nebenkosten undcdie Anlagen sind gut gepflegt und gewartet.

Gestern dazu die Folge mit dem Kandidaten der Grünen, Werner Graf, gehört. Der betont hat, er wolle das Thema vorantreiben, von Tilo aber ~10 Min malträtiert wurde, weil er / die Grünen es nicht versprechen, keine rote Linie definieren. Wegen der SPD, wegen der Koalitionsverhandlung, wie Graf sagt.

Vielleicht sollte man namentlich und ausgiebig daran erinnern, wer eigentlich auf die durch und durch bescheidene Idee kam, die Wohnungen zu verkaufen. Es war zu jeder Zeit eine dumme Idee, das war schon vorher klar, wurde trotzdem gemacht. Und doch wird es nicht konkret mit pol.Versagen verknüpft.

Es heißt dann immer so unpersönlich die Berliner Senatsbauverwaltung der 90er und Nullerjahre entschloss sich zum Verkauf, aber wer konkret hielt das für eine gute Idee? Es ist doch ein Beispiel für eine kurzsichtige Verbesserung der Finanzen die zukünftig andere Lösungen verlangt.

Die "Enteignung" ist der Kampfbegriff des Kapitalismus, um die "Vergesellschaftung" zu verhindern. Schade, dass so viele Journalisten den Unterschied nicht verstehen wollen. Aber liest heute noch das Grundgesetz, wenn selbst die Regierung es so gerne beugt.

Das Framing verrät ja: Der Konservatismus hat – wie schon vor > 100 Jahren – Angst vor dem Kommunismus. (Der hier allerdings gar nicht beteiligt ist.)

Du hast doch selbst auf die viel bessere Alternative verwiesen. Enteignungen müssen entschädigt werden. Mit dem Geld schafft man besser neue Wohnungen, deren Miete man dann kontrolliert und damit auch den Markt beeinflusst. krautreporter.de/geld-und-wir...

krautreporter.deJeder findet in Ulm eine bezahlbare WohnungIn vielen Großstädten explodieren die Mieten. Nicht in Ulm, weil die Stadt seit 130 Jahren gegensteuert. Kann das auch anderswo funktionieren?

Weshalb der Umweg über Enteignungen die sich durch gerichtliche Auseinandersetzungen über Jahrzehnte hinziehen können? Fordert doch stattdessen den staatlichen Neubau von Sozialwohnungen für tatsächlich Bedürftige. Da der Staat auch bestimmt was Bauland ist, dürfte das schneller gehen.

Man könnte auch einen Renditedeckel einführen und von staatswegen durchsetzen. Das würde dann nicht nur verstaatlichte Wohnungen billiger machen.

Das Enteignungsverfahren wird aus ideologischen Gründen viel zu oft in seiner Wirkung unterschätzt. Auch weil es für andere Zwecke (Autobahnbau etc.) sehr leichtfertig und rücksichtslos genutzt wurde, während andere großzügig Gewinne aus öff. Infrastrukturentw. erzielen konnten.

Ich hasse die Diskussion, auch weil die Argumente logisch richtig, empirisch aber falsch sind. Allein die Drohung der Einleitung des Enteignungsverfahrens hat in der nahen Kreisstadt dazu geführt, dass ein zweifelhafter Investor nach 30 Jahren Gelände verkauft hat, und nun dort Mietwohnungen stehen.

Die massive staatliche Förderung von Wohneigentum ist angebracht. Das würde endlich den Wohnungsbau ankurbeln. Mehr verfügbarer Wohnraum würde auch Druck auf die Mietpreise geben.

Einfach zu kurz gedacht, Enteignungen wird es nicht geben. Sollen lieber die Milliarden in den sozialen Wohnungsbau stecken. Aber solange wir Politiker ohne Kompetenz in Amt und Würden haben, wird es immer weiter bergab gehen. Vlt. Deutschland verlassen .... so wie Hunderttausend andere auch ....

Zwangsvergesellschaftung der Wohnungswirtschaft! Umwandlung in Genossenschaften mit einzig den aktuellen Mietern als Genossen! Privatvermieter müsse ihre über den Bestand von zwei Wohnungen hinausgehend in zu gründende Genossenschaften überführen! Klingt radikal, ist aber der einzig sinnvolle Weg!