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Ich verstehe das Argument, die Vergeselschaftung von Wohnungskonzernen würden Investoren abschrecken, nicht. Investoren bauen praktisch ausschließlich unbezahlbare Luxus- oder exklusive Eigentumswohnungen — und niemals bezahlbare. Teure Wohnungen hat Berlin aber genug. Was würden wir also verlieren?

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Vielleicht geht es der unCDU nicht nur um Geld, sondern ums Prinzip: Die Linke macht Politik für den normalen Bürger (für die unCDU für den Pöbel) und hat damit Erfolg. Das muss in den Augen der unCDU mit allen Mitteln verhindert werden.

Ich halte vom enteignen nichts! Sie sollten wie in Wien Sozialwohnungen auch Sozialwohnungen lassen und nicht nach 10 Jahren aus der Bindung nehmen. Wie bei Baulücken es in manchen Gemeinden Bauzwang gibt sollte es auch einen Vermietungszwang geben. Mir ist bewusst das es für jeden Findigen

Vermieter oder Unternehmer ein Schlupfloch geben wird. Aber Enteignung sollte die Ultima Ratio sein. Vielleicht sollte ein Teil des Staatshaushalts in Wohnungsbau gesteckt werden, dann gibt es ggf. auch eine Möglichkeit das Wohngeld für Menschen die eine Wohnung vom Staat bekommen zu reduzieren.

Ich denke man braucht kreative durchdachte Lösungen die Langfristig wirken. Wenn spekulativer Leerstand unterbunden wird sollten auch Mieten sinken. Ferienvermietung ist natürlich auch zu unterbinden.

Ich verstehe es auch nicht. Dasselbe Argument wenn man Milliardäre besteuert das diese dann Deutschland verlassen. Ja und? Zahlen tun die ja bisher auch nix ... 🤷‍♂️

Da diese Leute offensichtlich keinen Mehrwert in der Gesellschaft bringen, sondern im Gegenteil durch die Unterstützung der AFD, ihr sogar schaden, wäre es mir Recht, wenn sich die Milliardäre aus dem Land verziehen.

Auch die Logik, dass private Investoren die bessere Wahl sein sollen... Die wollen maximale Rendite auf ihre Investition, was bei Miet-Immobilien logischerweise zu Lasten der Mietenden gehen muss - wie denn sonst? 🤷

Häh? Wenn neue städtische Genossenschaften bezahlbare Wohnungen bauen, braucht es genausoviele Arbeitskräfte wie wenn Investoren Luxus-Appartments für Reiche bauen.

Wir würden nichts verlieren, aber so einige ... würden wohl eventuell gut gefüllte schwarze Koffer weniger in ihren Hinterzimmer stapeln können...

Hätten die Konzerne sich in den letzten Jahren um sozialen Wohnungsbau gekümmert, würden wir die Vergesellschaftungsdebatte gar nicht führen.

Unabhängig davon. Der Großteil der Wohnungen der Konserne sind die kommunalen Sozialwohnungen die die Kommunen verkauften, die dann zu Luxuswohnungen modernisiert wurden. Also nix mit bauen

Manchmal ist es einfacher für Laien zu verstehen, wenn man die Gruppe, die sich da selbst noch mal als Problem in Erinnerung ruft durch Arschlöcher ersetzt. Den Begriff. Dann ist sofort auch für den unbedarften Leser, die unbedarfte Leserin zu erkennen wo das Problem liegt.

und warum will die Linke dann nicht mit einer neuen Wohnungsbaugesellschaft neue Sozialwohnungen bauen, sondern mit viel Geld Altbestand kaufen? Geld kann nur einmal ausgegeben werden.

Ich bin jetzt kein Berliner, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Linke den entsprechenden Bestand vielleicht von Vonovia an die Berliner Wohnbaugenossenschaften anteilsmäßig verteilen könnte. Die diese dann entsprechend sanieren lassen. Wäre zumindest eine gangbare Idee.

Das ist aber nicht mein Punkt. Berlin braucht neue Wohnungen, nicht nur die Umverteilung von alten. Und wo soll das Geld für diese neue Wohnungen herkommen, wenn der Staat es für den Kauf von alten ausgibt?

Wir würden sogar was gewinnen. 🧵https://bsky.app/profile/ennopark.de/post/3mw4d5xjzc222

Enno Park@ennopark.de

Dieses ganze Thema "Investoren anlocken/vergraulen" ist sowieso interessant: Investor A ermöglicht den Bau einer Fabrik. Die produziert vor Ort Waren, schafft Arbeitsplätze, die Arbeitnehmenden zahlen Steuern und Sozialabgaben und die Firma zahlt Gewerbesteuer. Dienstleistungsbetriebe ähnlich.

Das Problem ist doch nicht irgendein Scheinargument. Es gibt eine unterschiedliche Auffassungen zwischen Linken und SPD, wie eine Vergesellschaftung aussehen soll. Die einen wollen Eigentumsverhältnisse ändern, die anderen strikter regulieren. Und man fragt sich, wie man die zusammen bekommt

Der #schwarzbraunerBlock aus cducsufdpafd und #HaltdieFresseSpringerPresse hat Angst vor @die-linke.de Alleine dafür hat es sich gelohnt, die Linke zu wählen. Die "ausländischen Investoren" sind eine Chimäre. Benko war auch so einer. Gut für Berlin, wenn die wegbleiben.

Was soll man nur machen ohne Luxuswohnungen und Gentrifizierung. Ist schon fast niedlich wie alle negieren dass es nur ums Geld geht.

Sozialer Wohnungsbau bis 1990: bsky.app/profile/mich...

Michael@michaelbi.bsky.social

Gesamtsystem bis 1990: Solide und breit aufgestellt Der soziale Wohnungsbau bis 1990 basierte nicht auf einem einzigen Staatskonzern, sondern auf über 1.800 verschiedenen gemeinnützigen Wohnungsunternehmen. Dazu gehörten kommunale Gesellschaften, genossenschaftliche Verbände und kirchliche Träger.