Post

Rechtsextremisten sind offenbar zu blöd, Software zu verwalten, deshalb sind unfassbare Massen an Daten der rechten Hass-Maschine Ni*us ins öffentliche Internet geraten: Details über Autor*innen, Abonnent*innen und Informant*innen. correctiv.org/aktuelles/da...

correctiv.orgDaten-Leak bei Nius – Nutzerdaten, Finanzen und Redaktionssystem liegen ungeschützt im NetzNeues Daten-Leck bei Nius: Einsehbar sind Adressen von Lesern, Zahlen zu Abo-Einnahmen und umfassende Auszüge aus dem Redaktionssystem.

Correctiv verweist auf die "Vertraulichkeit journalistischer Arbeit" und veröffentlicht daher keine Informationen aus dem Leak. Diese Position ist natürlich völlig in Ordnung, aber sie leitet uns zu einer Debatte, die wir führen sollten:

2 reposts78 likes

Ni*us hält sich an keinerlei journalistische Standards. Diese Leute verbreiten Gerüchte, Hörensagen und Ausgedachtes; sie diffamieren Menschen und gefährden dadurch ihre Sicherheit; sie fahren regelmäßige Kampagnen gegen Einzelpersonen oder gegen NGOs, mit täglichen Wiederholungen und Fortsetzungen.

Und natürlich defäkiert Ni*us auf den Presserat und auf alle erteilten Rügen, indem es sie nicht veröffentlicht.

Was wir besprechen müssen: Sollten wir solche Publikationen überhaupt als "Presse" gelten lassen? Oder ist das reine Hetze und Propaganda? Braucht es eine neue Kategorie ? Hass-Blog? Warum gelten Reichelt und sein Clan als Journalisten, die Zeugnisverweigerungsrecht und Informentenschutz genießen?

Presse? Nius?? Am Ende noch "Sturmgeschütz..." oder sowas? Solche milliardärsfinanzierten Dreckschleudern als Presse zu bezeichnen, wäre ungefahr so, als würde ich (kein Appretur) die Doktorenwürde in Stanford verliehen bekommen.

Nehmen wir z.B. Informanten: Mit welcher Absicht gehen Menschen, die diskrete Informationen besitzen, wohl zu einer Agitationsschleuder wie Ni*us? Etwa um einen Skandal ans Licht zu bringen? LOL 🤡 Nein, natürlich nicht. Wer Ni*us Informationen gibt, der will Sprit ins Hass-Feuer gießen. Und nur das.