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M. Miersch zum Protest der SPD-Fraktion: "Es war ein Zeichen, dass wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen können, wenn ein rechtsextremer Politiker in das höchste Staatsamt eines Bundeslands gewählt wird, offenkundig auch mit Stimmen von Abgeordneten, die nicht der AfD und dem BSW angehören."

"Die Abgeordnete Maja Wallstein aus Cottbus und andere Abgeordnete haben den Anfang gemacht und gesagt: Wir brauchen ein Signal, das über unseren Fraktionssaal hinausgeht. Dann hat Boris Pistorius das Wort ergriffen – und konkret den Bebelplatz vorgeschlagen", erklärt Miersch der ZEIT.

Miersch versichert, dass nichts vorbereitet war. Zwischen Entscheidung und Start lagen keine 1,5 Stunden. Transparente kamen aus dem Wahlkampf in Sachsen-Anhalt und waren im Willy-Brandt-Haus eingelagert. Die Jusos hätten kurzfristig bei der Logistik unterstützt und Mikrofon und Licht organisiert.

liebe @spd, mich interessiert jetzt euer auftreten und handeln n a c h dem bebelplatz. „wir können nicht zur tagesordnung übergehen“ ist zur schwer aushaltbaren, abgegriffenen floskel geworden.

Ehrliche gute Aktion, denn CDU lügt. CDU hat sich von Rechtsextremisten zu trennen, genauso wie SPD von Linksextremisten. Macht endlich Politik für Deutschland, anstatt ideologisch zu verkommen. Berlin: Raus aus dem Desaster mit der PdL. Rein in die Opposition, klare Kante. PdL sabotiert sich selbst