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Die international anerkannte Regierung des Jemen, oder auch PLC (Presidential Leadership Council), hat angekündigt, öffentliche und kulturelle Veranstaltungen sowie Kundgebungen in den von den Huthi kontrollierten Gebieten künftig als legitime militärische Ziele zu betrachten.

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Zur Einordnung: Hinter dem Label „international anerkannte Regierung des Jemen“ steht ein stark zersplittertes Bündnis aus allen Kräften, die im Land noch in der Lage sind, gegen die Huthi zu kämpfen. Dazu zählen von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten finanzierte

und unterstützte Söldner-Heere sowie die Islah-Partei, der jemenitische Ableger der Muslimbruderschaft. Deren Führung sitzt in Riad, von wo aus die Angriffe auf die Huthi koordiniert werden. Dabei gilt es zu bedenken: Die Huthi kontrollieren rund 80 % der Bevölkerung des Jemens.

Der „international anerkannten Regierung“ bleiben im Wesentlichen die Stadt Taiz, Aden und weite Wüstengebiete. Experten bezeichnen die Huthi daher als De-facto-Herrscher des Jemen. Die verbliebenen, halbwegs kampffähigen Gruppen können kaum noch öffentliche Infrastruktur aufrechterhalten

und werden vor allem aus Imagegründen unter dem Etikett „international anerkannte Regierung“ zusammengefasst, während ein Großteil ihrer Kampfkraft auf ausländischen Akteuren beruht.