Autoritärer Linker

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@staatsfeind.redflag.ps

- bekannt aus Indymedia und Verfassungsschutzberichten - unapologetischer Marxist-Leninist

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Übrigens gibt es bei Jungle World keine kostenlosen Accounts, jeder Account ist mit einem kostenpflichtigen Abo verknüpft. In diesem Zusammenhang lasse ich diese beiden Mails aus dem #AfDLeak hier.

Ausnahmslos alle jüdisch-israelischen Parteien mit Aussicht auf Knesset-Sitze haben ihren Wahlkampf darauf ausgelegt, Netanjahu vorzuwerfen, er sei pro-Palästina. Den Appell „Hauptsache gegen Netanjahu wählen“ den dieser Israeli hier verkauft,

taz@taz.de

Viele im Ausland lebenden Israelis kehren heim zur Wahl. Das tut auch Nathan aus Berlin: eine linke Ausnahme in einer erzkonservativen Familie.

Wann immer ich an die Existenz des "ANTINATIONALEN Alpenvereins" erinnert werde, muss ich kichernd dran denken, dass die regelmäßig mit Nationalfahnen die Berge raufsteigen. You had ONE job hahaha

Antinationaler Alpenverein@afalpenverein.bsky.social

Eine kurze Abrechnung mit der Plattform hier: ResiLucetti wurde nach dem offensichtlichen Spooktober Profilen (Profil wurde mit einem Gespenst gekennzeichnet und Posts der betreffenden Person mit /satire gekennzeichnet dauerhaft gebannt. Es machte nicht den Eindruck, als hätte beim Einspruch ein

Aus den #AfDLeaks geht hervor, dass Nicholas Potter am 26.11. ein Seminar bei der CDU-nahen "Union Stiftung" im Saarland über die "autoritäre Linke" geben wird. Von der Veranstaltung scheint man auch bei der AfD recht angetan zu sein und lädt die eigenen Mitglieder ein, doch mal vorbeizuschauen.

Inzwischen dürfte klar sein, dass selbst Nicholas Potter mit diesem Buch keine „innerlinke Kritik” im Sinn hatte. Vielmehr ging es ihm darum, seinem „Why I left the left”-Moment Ausdruck zu verleihen.

Vielleicht spielt auch ein wenig Opportunismus mit hinein. Schon früher wurden E-Mails von Potter geleakt, aus denen hervorging, dass er bei Auftrittsorten nur auf eines achtet: die Bezahlung.

Wäre jetzt nicht mein erster takeaway aus einer Debatte, in der ein Linker (Ole) gegen zwei Rassisten debattiert, die eine ganze Reihe abscheulicher Aussagen vom Stapel gelassen haben. Aber I guess, jeder hat seine Prioritäten.

Netanjahu kündigt für die nahe Zukunft ein Massaker an. Selbst in Genoziden ist es selten, dass die Täter ihre Taten so unverhohlen ankündigen. Doch Israel weiß: Nennenswerte Konsequenzen sind nicht zu erwarten.

Ist übrigens auch ein Signal an den Wahlkampf. Denn die Opposition wirft Netanjahu vor, pro-palästinensisch zu sein und viel zu nachsichtig mit den Palästinensern umzugehen.

Im April schrieb er noch, im imperialistischen Zentrum seien alle, das Proletariat eingeschlossen, Komplizen des Gaza-Genozids. Im Oktober fordert er in einer Freitag-Kolumne, wir sollten es mit dem Palästina-Aktivismus nun mal gut sein lassen. Der Mann hat wirklich keine Prinzipien.

Tadzio Mueller@tadziomueller.bsky.social

Der @freitag.de war so freundlich, meinen offenen Brief an die Neuköllner Linke abzudrucken: Tadzio Müller an die Neuköllner Linkspartei: „Dann würde ich Euch nie wieder wählen“

Gerade geht ein KI-Slop-Projekt rum, bei dem die Schaffer anhand verschiedenster Länder zeigen wollen, wie es aussehen würde, wenn sie zu einem Fünftel besetzt wären wie die Ukraine. Da sind echt gottlose Beispiele dabei.

Die sind so selbstzentriert, dass ihnen gar nicht bewusst ist, dass auch andere Länder unter Besatzung leiden, gerade Palästina und die Westsahara, wo weit über 80 Prozent der Landesfläche besetzt sind.

Hätte man vor zwei Tagen eine israelische Einflussnahme auf den Gesetzentwurf der CDU Hessen auch nur als Vermutung geäußert, hätten die einschlägigen Antisemitismus-Kritiker dafür vermutlich wieder eine RIAS-Meldung wegen strukturellen Antisemitismus aufgemacht.

Die international anerkannte Regierung des Jemen, oder auch PLC (Presidential Leadership Council), hat angekündigt, öffentliche und kulturelle Veranstaltungen sowie Kundgebungen in den von den Huthi kontrollierten Gebieten künftig als legitime militärische Ziele zu betrachten.

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Der „international anerkannten Regierung“ bleiben im Wesentlichen die Stadt Taiz, Aden und weite Wüstengebiete. Experten bezeichnen die Huthi daher als De-facto-Herrscher des Jemen. Die verbliebenen, halbwegs kampffähigen Gruppen können kaum noch öffentliche Infrastruktur aufrechterhalten

und werden vor allem aus Imagegründen unter dem Etikett „international anerkannte Regierung“ zusammengefasst, während ein Großteil ihrer Kampfkraft auf ausländischen Akteuren beruht.

Die international anerkannte Regierung des Jemen, oder auch PLC (Presidential Leadership Council), hat angekündigt, öffentliche und kulturelle Veranstaltungen sowie Kundgebungen in den von den Huthi kontrollierten Gebieten künftig als legitime militärische Ziele zu betrachten.

Zur Einordnung: Hinter dem Label „international anerkannte Regierung des Jemen“ steht ein stark zersplittertes Bündnis aus allen Kräften, die im Land noch in der Lage sind, gegen die Huthi zu kämpfen. Dazu zählen von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten finanzierte

und unterstützte Söldner-Heere sowie die Islah-Partei, der jemenitische Ableger der Muslimbruderschaft. Deren Führung sitzt in Riad, von wo aus die Angriffe auf die Huthi koordiniert werden. Dabei gilt es zu bedenken: Die Huthi kontrollieren rund 80 % der Bevölkerung des Jemens.

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Das Frustrierende am #AfDLeak ist die schiere Masse an Korruption, Veruntreuung und Geldklau. Hier verschwinden 10k, dort werden 130k Bestechungsgeld gezahlt, anderswo werden Listenplätze gekauft. Das sind so viele Fälle, dass das Bennenen einzelner Beispiele das tatsächliche Ausmaß gar nicht

greifbar machen. Alles, was die AfD den „korrupten Altparteien“ vorwirft, trifft auf sie selbst gefühlt tausendmal stärker zu, und das, ohne dass sie irgendwo an der Macht wäre. Schon aus der Opposition heraus bedienen sie sich offenbar in großem Stil an Steuergeldern und lassen sich bestechen.

#AfDLeak: Ein Kreisvorstandsmitglied der AfD Bottrop hat am 22. März 2025 an einem offiziellen Infostand eine Hakenkreuzfahne verkauft und Drogen verteilt. Bezirkssprecher Florian E. schrieb daraufhin den kompletten NRW-Landesvorstand an. Die Mail:

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Was passierte intern? Der Ausschlussantrag wurde durch eine von MdL Dr. Christian Blex gesteuerte Mehrheit blockiert. Nur fünf Vorstandsmitglieder stimmten dafür, darunter MdB Espendiller. Sieben Wochen später fragte Andreas Keith nach, ob sich der Landesvorstand überhaupt damit befasst hat.

Zusammengefasst: Ein AfD-Vorstandsmitglied verkauft Hakenkreuzfahnen und Drogen am Parteistand. Die Partei weiss es. Ein Ausschlussantrag liegt vor, mit Zeugen und Beweisen. MdL Blex organisiert die Blockade. Der Landesvorstand um Vincentz und Tritschler lässt es wochenlang liegen.

#AfDLeak: Ein Kreisvorstandsmitglied der AfD Bottrop hat am 22. März 2025 an einem offiziellen Infostand eine Hakenkreuzfahne verkauft und Drogen verteilt. Bezirkssprecher Florian E. schrieb daraufhin den kompletten NRW-Landesvorstand an. Die Mail:

Der Parteiausschluss-Antrag nennt die Details: Benjamin S. brachte die Fahne in einem Umschlag zum Infostand und wollte sie für 40 Euro loswerden. Verkauft hat er sie an einen Passanten, der erst zu Hause merkte, dass es eine Hakenkreuzfahne war. §86a StGB.

Dazu kam: Am selben Infostand verkaufte er Cannabis und Space Cakes an Parteimitglieder und Passanten. Laut Antrag kein Einzelfall. Und als Zeugen aussagen wollten, drohte er ihnen mit rechtlichen Schritten.

Und zwar mit echtem Antisemitismus, à la „Juden haben große Nasen und sind geldgierig“ und nicht der „Wer Israel nicht liebt, hasst Juden“

Es ist wirklich abartig was in diesen AfD-Leaks steht. Schlimmster Rassismus, Anstiftung zu Gewalt, Korruption, Geständnissen von Straftaten, darunter sogar Mord. Ich glaube ich nehme mir da jetzt echt etwas Zeit um das mal alles zu sortieren und auch psychisch zu verarbeiten.

Mein Favorit ist der AfDler, der am Infostand Hakenkreuzfahnen verteilt und auf AfD-Veranstaltungen Drogen konsumiert und verkauft hat und trotzdem ein Parteiausschlussverfahren überstanden hat.

Autoritärer Linker@staatsfeind.redflag.ps

Wenn man die AfD-Leaks durchgeht, findet man dutzende Mails, auch von MdBs, in denen von einer jüdischen Weltverschwörung geschwurbelt wird, während gleich in der nächsten Mail die eigene Israel Solidarität bekundet wird. Wenn ich Zeit und Lust habe, stelle ich mal ein „Best of“ zusammen.

Wenn man die AfD-Leaks durchgeht, findet man dutzende Mails, auch von MdBs, in denen von einer jüdischen Weltverschwörung geschwurbelt wird, während gleich in der nächsten Mail die eigene Israel Solidarität bekundet wird. Wenn ich Zeit und Lust habe, stelle ich mal ein „Best of“ zusammen.

Meint ihr, ihm platzt der Kopf, wenn er erfährt, dass der letzte Selbstmordanschlag der PKK gerade mal zwei Jahre zurückliegt? Durchgeführt vom sogenannten „Unsterblichkeitsbataillon“ am 23. Oktober 2024 in Ankara. Unfreiwillig Lorens Aussage über den Doppelstandard belegt.

Ich finde übrigens Selbstmordanschläge sowohl bei der PFLP als auch bei der PKK grausam. Aber ich bin durchaus in der Lage, die schweren und manchmal falschen Entscheidungen politischer Organisationen in ihrem Befreiungskampf zur Kenntnis zu nehmen, ohne ihren Befreiungskampf zu delegitimieren.

In Dresden wird gerade diskutiert, ob es legitim ist,dass 2 Langzeitbewohner eines Hausprojekts 9 andere Bewohner, darunter ein Kind, per Gerichtsbeschluss rauswerfen, weil diese „autoritäre Linke" seien. Da ruft man Gerichte und Polizei, um „autoritäre Linke" aus ihren Wohnungen zu schmeißen.