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Die Nord-Süd-Kommission erfüllt mehrere unserer Empfehlungen. Zentralen Fragen sind aber noch offen. Am 16. und 17. Oktober kommt die Kommission in Bangkok erstmals zusammen und legt Schwerpunkte und Arbeitsprogramm fest. Vorher haben wir den Stand mit unseren Empfehlungen abgeglichen: ⬇️

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🟢 Erfüllt: Die Zukunft der #Agenda2030 soll eine zentrale Rolle spielen, der Vorsitz ist geteilt, die Mehrheit der Mitglieder kommt aus Ländern des „Globalen Südens“.

🟡 Offen: Es ist unklar, wie die Ergebnisse in UN-Prozesse einfließen und wie tatsächlich die zivilgesellschaftlichen Beteiligungsmöglichkeiten über den nationalen Berater_innenkreis hinaus geplant sind.

🔴 Nicht erfüllt: Erste Ergebnisse schon 2026 wird es nicht geben. Vor dem SDG-Gipfel im September 2027, mit dem die Verhandlungen über die Nachfolge der Agenda 2030 in die heiße Phase gehen, ist nur ein Zwischendokument geplant. Der Abschlussbericht folgt Ende 2028.

➡️ Das Arbeitsprogramm muss diese Lücken schließen. Empfehlungen zur Zukunft der Agenda 2030 müssen vor dem SDG-Gipfel vorliegen. Interessenkonflikte, koloniale und neokoloniale Kontinuitäten und die Verantwortung für wachsende globale Ungleichheit gehören ausdrücklich auf die Agenda.