VENRO

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VENRO ist der Dachverband der entwicklungspolitischen und humanitären Nichtregierungsorganisationen (NRO) in Deutschland. VENRO is the umbrella organisation of development and humanitarian non-governmental organisations (NGOs) in Germany.

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Heute waren wir erneut im @bmz.de zu Gast und haben mit Bundesministerin Reem Alabali Radovan über die aktuelle Lage der deutschen Entwicklungspolitik und die Rolle der Zivilgesellschaft gesprochen. ⬇️

Sinkende Entwicklungsgelder für Gesundheit gehören zu den 17 größten Gefahren für die menschliche Gesundheit bis 2100. Das sagt die Lancet-Kommission zu globalen Gesundheitsbedrohungen, vorgestellt auf dem World Health Summit in Berlin. #GlobaleGesundheit

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Die Kommission betont: Für jede der 17 Gefahren gibt es realistische Wege zum Handeln. Bei dieser liegt der Hebel im Haushalt. Und Deutschland kürzt weiter: Der BMZ-Etat soll 2027 das fünfte Jahr in Folge sinken, auf 9,47 Milliarden Euro. #Bundeshaushalt2027

Sinkende Entwicklungsgelder für Gesundheit gehören zu den 17 größten Gefahren für die menschliche Gesundheit bis 2100. Das sagt die Lancet-Kommission zu globalen Gesundheitsbedrohungen, vorgestellt auf dem World Health Summit in Berlin. #GlobaleGesundheit

Bricht die internationale Gesundheitsfinanzierung ein, gehen laut Kommission bis 2100 bis zu 1,5 Milliarden gesunde Lebensjahre verloren, etwa durch Krankheit und frühen Tod. Rund 70 Prozent davon entfallen auf Subsahara-Afrika.

Gestern wurde in Genf, zehn Jahre nach dem Humanitären Weltgipfel, die Collective Action Platform for the Grand Bargain #CAP4GB gegründet. Ab Januar 2027 soll sie den Wandel zu einer wirksameren, stärker an den Menschen orientierten humanitären Hilfe beschleunigen. ⬇️

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„Die Energie für den Wandel steckt in den National Reference Groups“, sagt unser Bereichsleiter Bodo von Borries. Diese nationalen Plattformen brauchen dafür internationale Unterstützung. 11 von ihnen aus dem Globalen Süden und der Ukraine waren in Genf vertreten.

Gestern wurde in Genf, zehn Jahre nach dem Humanitären Weltgipfel, die Collective Action Platform for the Grand Bargain #CAP4GB gegründet. Ab Januar 2027 soll sie den Wandel zu einer wirksameren, stärker an den Menschen orientierten humanitären Hilfe beschleunigen. ⬇️

Der Weg ist klar: flexible Finanzierung und vor allem lokale Entscheidungen. Doch Geber_innen haben bisher zu wenig Kontrolle abgegeben. Die Risiken tragen fast ausschließlich die humanitären Akteur_innen vor Ort.

3,7 Milliarden Menschen leben in Ländern, die mehr Geld für Zinsen ausgeben als für Gesundheit oder Bildung. Das zeigt der aktuelle UN-Bericht „A World of Debt 2026“. „Schulden dürfen nicht auf Kosten sozialer Grundrechte gehen“, sagt Mareike Haase, stellvertretende Vorstandsvorsitzende von VENRO.

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Die Bundesregierung muss sich einsetzen für: 🔹 den UN-Prozess und einen rechtsverbindlichen Entschuldungsmechanismus für den gesamten Schuldenzyklus 🔹 ein Gesetz, das Schuldnerstaaten vor unkooperativen privaten Gläubigern schützt 🔹 ein globales Schuldnerregister mit durchsetzbaren Transparenzregeln

3,7 Milliarden Menschen leben in Ländern, die mehr Geld für Zinsen ausgeben als für Gesundheit oder Bildung. Das zeigt der aktuelle UN-Bericht „A World of Debt 2026“. „Schulden dürfen nicht auf Kosten sozialer Grundrechte gehen“, sagt Mareike Haase, stellvertretende Vorstandsvorsitzende von VENRO.

Noch bis Sonntag tagen #IWF und #Weltbank in Bangkok, die hohe Verschuldung vieler Länder ist eines der zentralen Themen. Schon im Juli 2025 haben die UN-Staaten in Sevilla vereinbart, einen UN-Prozess zur Reform der Schuldenarchitektur zu starten. Gut ein Jahr später ist er noch nicht angelaufen.

Die Ernährungsunsicherheit weltweit hat sich laut @fao.org zw. 2016 und 2024 fast verdreifacht. Klimakrise, Kriege und steigende Kosten drohen die Lage weiter zu verschärfen. Zum #Welternährungstag fordern wir mit @naturschutzring.bsky.social & Klima-Allianz: Die Bundesregierung muss jetzt handeln.

Vor einem Jahr hat sich Deutschland beim UN-Sozialgipfel in Doha verpflichtet, Armut zu bekämpfen und soziale Sicherung auszuweiten. Was ist daraus geworden? Bilanz am 3.11. in Berlin & online – mit UN-Sonderberichterstatterin Elena Díaz Galán, @bmz.de und BMAS. Anmeldung bis 23.10.

350 humanitäre Helfer_innen wurden 2025 getötet – die zweithöchste Zahl, die je erfasst wurde. Gemeinsam mit @voiceeu.bsky.social und 67 NGOs und Netzwerken fordern wir die #EU und ihre Mitgliedstaaten auf, die Konferenz zu nutzen, um aus Bekenntnissen Taten zu machen: ⬇️

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➡️ Finanzierung und Partnerschaften so gestalten, dass sie Helfer_innen schützen: mit eigenen Budgetlinien für Sicherheit, die lokalen Organisationen genauso offenstehen wie internationalen, statt Risiken an sie abzuwälzen.

350 humanitäre Helfer_innen wurden 2025 getötet – die zweithöchste Zahl, die je erfasst wurde. Gemeinsam mit @voiceeu.bsky.social und 67 NGOs und Netzwerken fordern wir die #EU und ihre Mitgliedstaaten auf, die Konferenz zu nutzen, um aus Bekenntnissen Taten zu machen: ⬇️

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🔹 Am 15. und 16. Oktober richten die EU-Kommission (@ec.europa.eu) und die irische EU-Ratspräsidentschaft in Brüssel eine internationale Konferenz zum Schutz humanitärer Helfer_innen aus.

Unsere Forderungen: ➡️ Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht konsequent verfolgen, Straflosigkeit beenden und humanitäre Hilfe vor politischer Vereinnahmung schützen.

350 humanitäre Helfer_innen wurden 2025 getötet – die zweithöchste Zahl, die je erfasst wurde. Gemeinsam mit @voiceeu.bsky.social und 67 NGOs und Netzwerken fordern wir die #EU und ihre Mitgliedstaaten auf, die Konferenz zu nutzen, um aus Bekenntnissen Taten zu machen: ⬇️

🔹 Insgesamt wurden mindestens 1.187 humanitäre Helfer_innen Opfer schwerer Sicherheitsvorfälle (Aid Worker Security Report 2026). 🔹 96 Prozent der Betroffenen sind nationale Mitarbeitende. Sie tragen das größte Risiko und bekommen oft am wenigsten politische Aufmerksamkeit und Schutz.

Ein Schutzkonzept ist nie fertig. Am 14. Oktober stellen wir mit ECPAT Deutschland die überarbeitete VENRO-Microsite zu Kinderschutz vor: eine Stunde, digital, zur Mittagszeit. ➡️ Anmeldung: ecpat.de/blog/2026/09...

Die Zahl der Kriege und Gewaltkonflikte steigt, während die Grundlagen internationaler Zusammenarbeit erodieren. Mit wem sich Frieden unter diesen Bedingungen noch fördern lässt, ist heute Thema des Berlin Peace Dialogue 2026 im @diplo.de. ⬇️ 📸 Sebastian Gabsch

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🔹Leitthema: „Multipolar, aber gemeinsam – Strategische Partnerschaften für zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung" 🔹Keynote: Juan Manuel Santos, ehemaliger Präsident Kolumbiens und Friedensnobelpreisträger 🔹Vier Policy Dialogues: Afrika, Lateinamerika, Syrien und die Rolle der Mittelmächte

Die Zahl der Kriege und Gewaltkonflikte steigt, während die Grundlagen internationaler Zusammenarbeit erodieren. Mit wem sich Frieden unter diesen Bedingungen noch fördern lässt, ist heute Thema des Berlin Peace Dialogue 2026 im @diplo.de. ⬇️ 📸 Sebastian Gabsch

Ausgerichtet wird die Jahreskonferenz vom Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung. Zum Auftakt sprachen Bundesaußenminister Johann Wadephul und die beiden Ko-Vorsitzenden des Beirats: Julia Leininger (IDOS) und unser Bereichsleiter Bodo von Borries.

Die Nord-Süd-Kommission erfüllt mehrere unserer Empfehlungen. Zentralen Fragen sind aber noch offen. Am 16. und 17. Oktober kommt die Kommission in Bangkok erstmals zusammen und legt Schwerpunkte und Arbeitsprogramm fest. Vorher haben wir den Stand mit unseren Empfehlungen abgeglichen: ⬇️

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➡️ Das Arbeitsprogramm muss diese Lücken schließen. Empfehlungen zur Zukunft der Agenda 2030 müssen vor dem SDG-Gipfel vorliegen. Interessenkonflikte, koloniale und neokoloniale Kontinuitäten und die Verantwortung für wachsende globale Ungleichheit gehören ausdrücklich auf die Agenda.

Und die #Zivilgesellschaft muss systematisch beteiligt werden – gerade die, die in ihren Ländern beschränkt, kriminalisiert oder unterdrückt werden. 🔗 Was die Kommission braucht, um mehr zu sein als Partnerschaftsrhetorik, lest ihr im Blogbeitrag von Sophie Knabner: blog.venro.org/was-die-neue...

blog.venro.orgWas die neue Nord-Süd-Kommission braucht, um erfolgreich zu seinDie Entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission soll die internationale Zusammenarbeit neu beleben. Angesichts geopolitischer Spannungen und geschwächtem Multilateralismus müssen drei Voraussetzungen e...

Die Nord-Süd-Kommission erfüllt mehrere unserer Empfehlungen. Zentralen Fragen sind aber noch offen. Am 16. und 17. Oktober kommt die Kommission in Bangkok erstmals zusammen und legt Schwerpunkte und Arbeitsprogramm fest. Vorher haben wir den Stand mit unseren Empfehlungen abgeglichen: ⬇️

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🟡 Offen: Es ist unklar, wie die Ergebnisse in UN-Prozesse einfließen und wie tatsächlich die zivilgesellschaftlichen Beteiligungsmöglichkeiten über den nationalen Berater_innenkreis hinaus geplant sind.

🔴 Nicht erfüllt: Erste Ergebnisse schon 2026 wird es nicht geben. Vor dem SDG-Gipfel im September 2027, mit dem die Verhandlungen über die Nachfolge der Agenda 2030 in die heiße Phase gehen, ist nur ein Zwischendokument geplant. Der Abschlussbericht folgt Ende 2028.

Die Nord-Süd-Kommission erfüllt mehrere unserer Empfehlungen. Zentralen Fragen sind aber noch offen. Am 16. und 17. Oktober kommt die Kommission in Bangkok erstmals zusammen und legt Schwerpunkte und Arbeitsprogramm fest. Vorher haben wir den Stand mit unseren Empfehlungen abgeglichen: ⬇️

🟢 Erfüllt: Die Zukunft der #Agenda2030 soll eine zentrale Rolle spielen, der Vorsitz ist geteilt, die Mehrheit der Mitglieder kommt aus Ländern des „Globalen Südens“.

Für alle, die in NRO neu ins Projektmanagement einsteigen: unsere Grundlagen-Fortbildung für EZ-Projekte. 10. und 11. November in Berlin, kostenlos. Anmeldung bis 19. Oktober: venro.org/serviceberei...

Noch sind die Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe nicht besiegelt – beschlossen werden soll der #Bundeshaushalt2027 erst Ende November. Bis dahin kann der Bundestag umsteuern. ⬇️ 📸 Jörg Farys / Die Projektoren

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Unsere Forderung: den BMZ-Etat auf 11,2 Mrd. Euro anheben (Regierungsentwurf: 9,47 Mrd.) und für humanitäre Hilfe mindestens 2,8 Mrd. Euro bereitstellen. Wie der Entwurf korrigiert werden kann, zeigen wir in unserer Stellungnahme.

Noch sind die Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe nicht besiegelt – beschlossen werden soll der #Bundeshaushalt2027 erst Ende November. Bis dahin kann der Bundestag umsteuern. ⬇️ 📸 Jörg Farys / Die Projektoren

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📊 Unsere Befragung von 34 Mitgliedsorganisationen zeigt: Mindestens 200 Stellen mussten abgebaut werden. Allein 20 Organisationen erreichen zusammen rund 10,8 Mio. Menschen weniger.

Dazu kommt der AidWatch-Bericht: Er stuft 29 Prozent der deutschen ODA als aufgebläht ein. Unser Kollege Lukas Goltermann fordert in seinem Blogbeitrag eine ehrliche Bilanz.

Noch sind die Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe nicht besiegelt – beschlossen werden soll der #Bundeshaushalt2027 erst Ende November. Bis dahin kann der Bundestag umsteuern. ⬇️ 📸 Jörg Farys / Die Projektoren

📖 Was die Kürzungen schon heute anrichten, steht im Mittelpunkt unseres neuen Newsletters #VENROinformiert. Im Interview erklärt unser Vorstandsmitglied Michael Herbst, welche Folgen die Einschnitte für Millionen Menschen und lokale Partnerorganisationen haben.

Um mehrere hundert Milliarden Euro soll der Kommissionsvorschlag für den #EUHaushalt schrumpfen. Das fordern Bundeskanzler Friedrich #Merz und fünf weitere Regierungschef_innen in einem Brief an die irische Ratspräsidentschaft. Damit gerät auch die internationale Zusammenarbeit der EU unter Druck. ⬇️

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Gemeinsam mit @concord-europe.bsky.social fordern wir von der Bundesregierung, sich für ein starkes Global Europe Instrument einzusetzen: mit der Bekämpfung von Armut und Ungerechtigkeit als Kern, mit 225 Milliarden Euro, und mit mindestens 15 Prozent der Mittel für die #Zivilgesellschaft.

Um mehrere hundert Milliarden Euro soll der Kommissionsvorschlag für den #EUHaushalt schrumpfen. Das fordern Bundeskanzler Friedrich #Merz und fünf weitere Regierungschef_innen in einem Brief an die irische Ratspräsidentschaft. Damit gerät auch die internationale Zusammenarbeit der EU unter Druck. ⬇️

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🔹 Beim EU-Gipfel am 15. und 16. Oktober steht der Finanzrahmen erneut auf der Tagesordnung, bis Jahresende soll eine Grundsatzeinigung stehen.

➡️ Europa darf nicht an der Welt sparen. In diesen Verhandlungen entscheidet sich, ob die EU ein verlässlicher Partner in der Welt bleibt – und Deutschlands Wort hat darin Gewicht.

Um mehrere hundert Milliarden Euro soll der Kommissionsvorschlag für den #EUHaushalt schrumpfen. Das fordern Bundeskanzler Friedrich #Merz und fünf weitere Regierungschef_innen in einem Brief an die irische Ratspräsidentschaft. Damit gerät auch die internationale Zusammenarbeit der EU unter Druck. ⬇️

🔹 Knapp zwei Billionen Euro umfasst der Entwurf der EU-Kommission für den Finanzrahmen 2028–2034. 🔹 Rund 200 Milliarden Euro davon sind für das Global Europe Instrument vorgesehen, aus dem die EU #Entwicklungszusammenarbeit, #HumanitäreHilfe und die Zusammenarbeit mit ihrer Nachbarschaft finanziert.