Wann kommt es zu Anpassungen beim Bauturbo-Beschluss. Und zu welchen? Darüber wird in der Koalition gerade diskutiert. Eine geplante Evaluation und mehrere konkrete Projekt kamen nicht auf die Tagesordnung der aktuellen Sitzung des Planungsausschusses.
Stefan Aigner
Stefan Aigner
@aigner.bsky.social
Journalist/ Blogger • Gründer und Verantwortlicher von regensburg-digital.de • Nachrichten und Privates • Das Wichtigste im Getriebe ist der Sand •
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„Alarmierend“ nennt die Regensburger Bundestagsabgeordnete Carolin Wagner die Ergebnisse der Umfrage des Marburger Bundes am Universitätsklinikum Regensburg. Sie und ihre Kolleginnen aus dem Landtag fordern, zusammen mit den Beschäftigten eine Betriebsvereinbarung zu erarbeiten.
Mit einer Mischung aus Zweckoptimismus, Realismus und Galgenhumor stellte Sebastian Karnatz die Pläne für ein Stadtmuseum Regensburg bei einer Diskussion vor. Mit Mut zur Lücke und kostensparend will der Leiter der städtischen Museen die Identifikation der Regensburger mit ihrem Museum erhöhen.
Bis Ende 2027 will der Strohhalm, Hilfsverein für Obdachlose und Bedürftige, ein neues, größeres Gebäude bauen. Die Anlaufstelle in der Altstadt wird dann geschlossen. Der Spatenstich soll demnächst stattfinden. Doch noch fehlen dem Verein 1,25 Millionen Euro.
Fast 100 Prozent der befragten Ärzte am Uniklinkum haben so gut wie kein Vertrauen in den Vorstand, doch der bekrittelt lieber die Umfrage als sich selbst. Der frühere Betreiber der Markthalle mag es gern vulgär und nimmt in Kauf, dass Kritik daran die neuen Betreiber trifft.
Die Ergebnisse sind repräsentativ. Laut einer Umfrage des Marburger Bundes fühlen sich über 80 Prozent der Ärztinnen und Ärzte am Uniklinikum Regensburg chronisch überlastet. Sie berichten von Gefährung der Patientensicherheit und Beinahe-Fehlern. Vertrauen in den Vorstand hat fast kein Mediziner.
Die Jubiläumsausstellung des Kunst- und Gewerbevereins und der flankierende Katalog belegen, dass der Verein sich nicht mit seiner NS-Vergangenheit auseinandersetzen will. Den Gestalter der Ehrenbürgerurkunde für Adolf Hitler stellt man aus, ohne seine Rolle zu thematisieren.
Der Rechtsstreit um die Fällung einer imposanten Stieleiche im Stadtwesten könnte zum Musterfall werden. Das Umweltamt hatte die Fällung genehmigt, das Amtsgericht schob dem einen Riegel vor. Nun folgt die Berufung vor dem Landgericht Regensburg. Und dann die Revision vor dem Bundesgerichtshof?
BSW-Politiker Klaus Ernst kritisiert eine Annäherung des BSW an die AfD – Landeschefin Freihoffer nennt das Ablenkung. Auslöser sind die Wahl des AfD-Politikers Rausch mit BSW-Stimmen in Sachsen-Anhalt und ein Auftritt der BSW Fraktion beim Compact-Dinner.
Das erste große Bauturbo-Projekt ist genehmigt. Auch die Grünen stimmen zu, fordern aber spürbare Änderungen für die Zukunft. Der Bauturbo setze falsche Anreize für die soziale Durchmischung und verursache Kosten bei der Stadt.
Scharf kritisiert hat die Linksjugend Solid unseren Bericht zur Gedenkkundgebung für die Opfer des 7. Oktober 2023 und einem Gegendemonstranten. Als wir sie um Stellungnahme zu Postings des Mannes in den sozialen Medien bitten, folgt donnerndes Schweigen. Der Aktivist schickt eine Stellungnahme.
Seit August 2024 ist der Leere Beutel in ein Gerüst gehüllt. Der Grund: Schäden am Dach, die sich bei Untersuchungen als immer schwerwiegender herausstellten. Nun steht fest: Die Arbeiten werden sich bis ins Jahr 2028 hinziehen.
Einsam, gelangweilt und in Verschwörungserzählungen verstrickt: ein Rentner postete Ursula von der Leyen mit Hakenkreuz-Armbinde und hatte vor Gericht zunächst gar kein Einsehen.
Die Stadt spricht von einer „Ausnahmesituation“ in der Zulassungsstelle. Doch tatsächlich scheinen die Beschäftigten dort chronisch überlastet zu sein.
Als einziger Regierungsbezirk in Bayern bietet die Oberpfalz keine anonyme Spurensicherung für Betroffene von Vergewaltigungen an. Dabei gibt es dafür einen Rechtsanspruch – und die Hemmschwelle, die Täter anzuzeigen sinkt dadurch deutlich. Podiumsgespräch im Ostentorkino.
Rund 30 Menschen haben am Donnerstag der Opfer des Terrorangriffs vom 7. Oktober 2023 gedacht. Im Fokus: der Antisemitismus von links.
Während des Wahlkampfs war es ein strittiges Themna zwischen den späteren Koalitionspartnern: der Bauturbo, der den Wohnungsbau in Regensburg beschleunigen soll. Seit März ist die Regelung in Kraft. Nun kommen erste Projekte in den Stadtrat.
Mit dem „Grundsatzbeschluss zur Haushaltskonsolidierung“ will die Koalition von SPD, Grünen, Freien Wählern, Brücke, Volt und ÖDP die städtischen Finanzen stabilisieren. Konkrete Maßnahmen soll dem aber erst noch folgen.
Der Kunst- und Gewerbeverein feiert sich selbst. Vom Keller herauf riecht es ein bisschen streng, denn dort stapeln sich die Leichen. Aber als Regensburger Kunstfreund lässt man sich das Feiern nicht verdrießen.
Es ist unglaubwürdig, wenn die Deutsche Rentenversicherung behauptet, die Qualität ihrer Leistung regelmäßig zu prüfen, aber dann keine Zahlen zu Problemen vorweisen kann. Von mäßiger Qualität sind manche kritischen Anmerkungen der CSU im Stadtrat.
Fast 90 Jahre ist er alt, 25 Jahre verbrachte er in einer Holzkiste auf dem städtischen Bauhof – ab Samstag gibt es den Granitadler, der über 50 Jahre die Nibelungenbrücke zierte, vor dem Historischen Museum zu sehen. Er wurde ursprünglich für die Adolf-Hitler-Brücke in Auftrag gegeben.
Warum dauert der Rechtstreit um einen Naturfriedhof so lange? Warum gibt es im Regensburger Stadtrat nur noch manchmal Niederschriften der Sitzung? Warum steht ein Hochhaus seit Jahren leer? Mit einer bunten Mischung an Themen haben wir uns dieses Mal beschäftigt.
Mit Sanktionen und Freiwilligen will die Stadt das Problem der illegalen Müllablagerungen angehen. Geplant ist auch ein Abholsystem für Sperrmüll – doch die Finanzierung ist noch nicht geklärt.
2020 erwarb die Stadt ein Hochhaus in der Daimlerstraße vom Bund. Seitdem steht es leer – und das wird vorerst auch so bleiben. Pläne, dort ein „Flexi-Haus“ für Obdachlose untzerzubringen, werden nicht weiterverfolgt.
Nach einer längeren Pause starten wir am Sonntag wieder mit unseren regelmäßigen Radiosendungen. An den Mikros zum Auftakt: Adam Lederway und Stefan Aigner.
Weil er ein System schuf, „das darauf angelegt ist, in einer Vielzahl von Fällen überhöht abzurechnen“, verurteilt das Landgericht Regensburg Thomas M. zu einer Bewährungsstrafe. Er habe bei der Vermittlung von Handwerkern den Betrug mit überhöhten Rechnungen zumindest billigend in Kauf genommen.
Der Verwaltungseffizienz wegen hat die Stadtregierung die Niederschrift von Sitzungen auf das zulässige Mindestmaß zurechtgestutzt. Weniger effizient ist das Verwaltungsgericht, das fünfeinhalb Jahre für ein Zwischenurteil braucht. Ein anderes Gerichtsurteil sorgte beim Uniklinikum für Einsicht.
Nur wenige Tage nach einer beruflichen Reha wegen Depressionen erleidet eine Regensburgerin einen schweren Nervenzusammenbruch. Das dringend benötigte Übergangsgeld der Deutsche Rentenversicherung blieb zuvor aus und stürzte sie in existentielle Not.
CSU und AfD lehnen das Investitionsprogramm für den Sportbereich ab. Die CSU bemängelt das Fehlen mehrerer Projekte, die AfD sagt nichts.
„Neun Hanauer Gesichter und eines aus Regensburg.“ Mit diesen Worten ist die am Samstag gestartete Ausstellung im Colosseum in Stadtamhof überschrieben. Derya Saraçoğlu verarbeitet damit ihren eigenen Verlust.
Was für das Kaufhof-Gebäude in der Altstadt gilt, muss noch lange nicht für ein Einkaufszentrum in Burgweinting gelten. Und was einem Gerhard Ludwig Müller erlaubt ist, gilt noch längst nicht für andere Bischöfe.
Das Kultur-Gut Horsch in Schwetzendorf steht für Konzerte, Theater und Ausstellungen. Doch am Samstag hat man Ken Jebsen zu Gast, bekannt für Verschwörungsgeraune und antisemitische Aussagen. Kein Einzelfall.
Die Fraktionsprivilegien sollen die ehrenamtliche Arbeit im Stadtrat stärken; seit dieser Periode greifen sie bereits ab zwei Stadträten. So sagt es OB Thomas Burger. Doch just zwei größere Oppositionsfraktionen warten seit Monaten darauf, ein Büro für diese Arbeit zu bekommen.
Ein Jahr und zwei Monate, ausgesetzt zur Bewährung, fordert die Staatsanwaltschaft im Prozess um mögliche Abzocke bei der Vermittlung von Handwerkerleistungen. Die Vorwürfe sind im Lauf des Prozesses stark zusammengeschrumpft.
Von 9. bis 11. September 2026 findet eine Tagung an der Uni Regensburg und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg statt. Sie bringt Psychologie, Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur zusammen. Warum gehorchen Menschen – trotz grausamer Befehle?
Verschleppen die Investoren im BUZ Burgweinting den Bebauungsplan und ein dringend notwendiges Sanierungskonzept? Die Stadt Regensburg wirkt hilflos.
Anwohner der Nicolaus-Gallus-Straße begehren auf, weil ihre gepflasterte Straße asphaltiert werden soll. Sie pochen auf die klimatischen Auswirkungen durch Versickerung. Eine solche finde schon jetzt kaum statt, sagt die Stadt und verweist auf die hohen Kosten.
Ob nun bei der Anklage gegen die frühere Tafel-Chefin oder Ermittlungen wegen Korruptionsverdachts bei der Regierung – manches dauert. Lange dauerte es auch bis ein AfDler vom Verfassungsschutz überwacht wurde und ich bin gespannt, wie lange es dauert, die charmanten Zimmer einer WG zu vermieten.
„Mehr ein abgehalftertes Finanzprodukt als ein schönes Nahversorgungs- oder Stadtteilzentrum.“ So nennt Stadtrat Jakob Friedl das BUZ in Burgweinting. Ein Besuch vor Ort zeigt: er hat recht. Dabei machte ein Investor vor über zwei Jahren große Versprechungen.
Bis Dezember sollte ein 82-Jähriger nach einem Wechsel zur Telekom auf seinen Glasfaseranschluss warten – obwohl der zuvor schon Jahre funktionierte und alle Leitungen da waren. Plötzlich ging es dann doch ganz schnell.
Manche Kritik ist zwar fundiert, verhallt aber völlig ungehört. Andere Kritik hat das Potential von Berichten über eine nicht vorhandene Rattenplage.
Eine Mehrheit im Stadtrat hätte OB Thomas Burger gehabt. Dennoch wurde der Beschluss über die neue Sondernutzungssatzung auf September vertagt. Es bestehe Abstimmungsbedarf. Gastronomen hatten Kritik an der geplanten Gebührenerhöhung geübt.
„Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben“, ist der wohl bekannteste Satz des Drachen Tabaluga. Und etwas kindlich wirkt es auch, wenn Gloria von Thurn und Taxis Tabaluga-Schöpfer Peter Maffay imitiert. Dessen Statement bei den Schlossfestspielen hat ihr offenbar doch gestunken.
Eine etwas andere Ausgabe von Regensburg Analog. Robert Riedl hat sich mit Thomas Krahe unterhalten – Sozialpädagoge, Trauma-Berater und Friedensaktivist.
Nur CSU und AfD stimmten dagegen: die AfD wird auch die nächsten sechs Jahre keinen Verwaltungsbeirat stellen. Wasser in den Wein der moralischen Einigkeit gab es dennoch.
Ein KI-Rechenzentrum für Wenzenbach? Das mögliche Aus für den mittelalterlichen Abbachhof mit seiner fast tausendjährigen Kapelle? Angeblich geplante Milliardeninvestitionen und viele offene Fragen. Eine Spurensuche.
Thomas Krahe hat viele Berufungen. Er hat mit Suchtkranken und Geflüchteten gearbeitet und war in Kriegsgebieten; unter anderem im Iran, in Kurdistan, Jugoslawien und im Baskenland. Ein Leben im Zeichen des gewaltfreien Widerstands. Wir sprechen mit ihm darüber, wie es sich anfühlt im Krieg zu sein.
Der Stadtrat lehnt den Bürgerentscheid gegen die Sallerner Regenbrücke ab. Damit ist die bei dem Thema gespaltene Koalition halbwegs gesichtswahrend aus dem Spiel. Nicht auf das Spiel der AfD ließ sich die Landrätin bei ihrem Sommerempfang ein.
„Mehr als unbefriedigend“ nennt die Stadt Regensburg die Situation im Marinaquartier. Zwei Grundstückseigentümer lassen die großen Wasserbecken – Bestandteil des Hitzemanagements von Regensburg – leer stehen. Sie berufen sich auf einen technischen Defekt. Dauert es zwei Jahre, so etwas zu beheben?
Wegen des geplanten Abbaus von Arztstelllen schlagen nun Medizinistudentinnen und -studenten Alarm. Das werde auf Kosten von Lehre und Patienten gehen. Im kommenden Semster müssen am Uniklinikum 50 Prozent mehr Studierende betreut werden.