Andreas Kranebitter

Andreas Kranebitter

@akranebit.bsky.social

Wissenschaftlicher Leiter des DÖW (#doew.at)

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Heute ist ein guter Tag. Wir haben vor dem OGH gewonnen, und das auf voller Linie. Es geht um ein Verfahren aus dem Jahr 2023. Die FPÖ hatte das DÖW als „pseudowissenschaftlich“ diffamiert. Wir haben uns juristisch gewehrt – und jetzt letztinstanzlich vor dem OGH Recht bekommen. Aus dem Urteil:

Es zeugt für mich generell von einem zweifelhaften Wissenschaftsverständnis, wenn politische Akteure - welcher ideologischen Richtung auch immer - wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen medial vorgeben wollen, welche Fragen sie in ihren Fragebögen stellen dürfen und welche nicht.

doew.at@doew.at

Wichtger Faktencheck von @correctiv.org Die Zustimmung zu einzelnen Aussagen sagt nichts darüber aus, ob jemand rechtsextrem ist. Unsere Rechsextremismusdefinition setzt sich aus vielen Faktoren zusammen, u.a. die Ablehung der liberalen Demokratie, Volksgemeinschaftsdenken und Gewaltbereitschaft.

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Ein bissl Anstand haben. Dimitrios Papatsetsilas ist ein sehr beeindruckender Mensch. Der Taxilenker forderte eine Gruppe "Sieg Heil" rufender Fahrgäste zum Aussteigen auf, und wurde daraufhin körperlich attackiert. Für seine Zivilcourage haben wir ihn mit dem Ferdinand-Berger-Preis ausgezeichnet.

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@arminwolf.at stützt durch seine kritischen Interviews einen Journalismus, der das Fundament unserer demokratischen Gesellschaft ist - weshalb wir ihn 2026 mit dem Ferdinand-Berger-Preis auszeichnen. Die Laudatio hielt Oscar Bronner. Und wir danken natürlich auch für die schönen Worte übers DÖW!

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Were the "asocials" and "criminal" prisoners in the concentration camps victims? Apparently, we need to have that discussion again. Hape Kerkeling, the German queer comedian, spoke in Erfurt last week and demanded the ban on the AfD due to the party's relativization of Nazi crimes.

Am 12. August 2017 musste Charlottesville in Virginia erleben, wohin rechtsextreme Hassparolen führen – in tödliche Gewalt. Eine rechtsextreme Demonstration aus Gruppen von Ku-Klux-Klan über Neonazis bis zur „alt right“ versammelte sich vor dem Denkmal des Südstaatengenerals Robert E. Lee.

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Das @doew.at plant am neuen Standort eine neue Dauerausstellung zu „Widerstand“ im breiten Sinn. Widerstand gegen den Nationalsozialismus wollen wir mit internationalen Beispielen parallelisieren. Und Charlottesvilles Geschichte dort ebenfalls erzählen...

Am 12. August 2017 musste Charlottesville in Virginia erleben, wohin rechtsextreme Hassparolen führen – in tödliche Gewalt. Eine rechtsextreme Demonstration aus Gruppen von Ku-Klux-Klan über Neonazis bis zur „alt right“ versammelte sich vor dem Denkmal des Südstaatengenerals Robert E. Lee.

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„Swords Into Plowshares asks what comes after removal: how a community might transform a symbol of white supremacy into something that reflects shared values, public accountability, and the possibility of repair.“ (ROOTED in Charlottesville Public Art Project, Virginia)

Ich habe diese Woche mit der Direktorin und Kunsthistorikerin Andrea Douglas gesprochen. Sie hat von Unterstützung und vom Hass, der ihr und dem Zentrum entgegenschlägt. Ich habe ihr fasziniert zugehört und ziehe meinen Hut – das tat sie bescheiden ab. „Who else will do that, if not us?“

Am 12. August 2017 musste Charlottesville in Virginia erleben, wohin rechtsextreme Hassparolen führen – in tödliche Gewalt. Eine rechtsextreme Demonstration aus Gruppen von Ku-Klux-Klan über Neonazis bis zur „alt right“ versammelte sich vor dem Denkmal des Südstaatengenerals Robert E. Lee.

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Charlottesville ging aber einen eigenen, wie ich finde sehr spannenden Weg. Die Stadt übergab 2021 die schwere Bronzestatue dem Jefferson School African American Heritage Center. Die Lee-Statue wurde unter dem Bibelvers „Schwerter zu Pflugscharen!“ eingeschmolzen.

Im Juli wurde nach einem kommunalen Beteiligungsprozess bekannt gegeben, dass das Kunstprojekt „Rooted“ aus der Bronze einen Baobab-Baum formen wird – der am Platz des ehemaligen Denkmals aufgestellt werden wird, so die Finanzierung dafür aufgestellt werden kann.

Am 12. August 2017 musste Charlottesville in Virginia erleben, wohin rechtsextreme Hassparolen führen – in tödliche Gewalt. Eine rechtsextreme Demonstration aus Gruppen von Ku-Klux-Klan über Neonazis bis zur „alt right“ versammelte sich vor dem Denkmal des Südstaatengenerals Robert E. Lee.

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Erst mit der Black-Lives-Matter-Bewegung nach der Ermordung George Floyds 2020 wurde Stadtverwaltungen bewusst, dass ein unproblematisierter Umgang mit diesen Symbolen problematisch ist. Es ging bei dieser Symbolik schließlich nie um Lee selbst, sondern vielmehr um Geschichtsmythen („Lost Cause“).

Es sollte verwundern, dass diese Denkmäler erst vor kurzem gestürmt werden. Das sagt viel über die Verwurzelung des Rassismus und über Machtverhältnisse aus. In Alexandria wurde Lees Statue still und heimlich entfernt; in Richmond wurde die Statue 2021 erst nach langen Rechtsstreitigkeiten entfernt.

Am 12. August 2017 musste Charlottesville in Virginia erleben, wohin rechtsextreme Hassparolen führen – in tödliche Gewalt. Eine rechtsextreme Demonstration aus Gruppen von Ku-Klux-Klan über Neonazis bis zur „alt right“ versammelte sich vor dem Denkmal des Südstaatengenerals Robert E. Lee.

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Charlottesville wurde zum Symbol rechtsextremer Gewalt, wie u.a. die Holocausthistorikerin Deborah Lipstadt festhielt, „not a passing moment or a onetime event“, sondern Ausdruck einer im Aufwind befindlichen Ideologie des Hasses.

Im Zentrum des rechtsextremen Aufmarsches stand ebenfalls ein Symbol, stand Geschichtspolitik in Form des Denkmals für Lee, einen der Generäle der konföderierten Armee im Amerikanischen Bürgerkrieg. In Virginia fineen sich Huldigungen für ihn immer noch wie Sand am Meer.

Am 12. August 2017 musste Charlottesville in Virginia erleben, wohin rechtsextreme Hassparolen führen – in tödliche Gewalt. Eine rechtsextreme Demonstration aus Gruppen von Ku-Klux-Klan über Neonazis bis zur „alt right“ versammelte sich vor dem Denkmal des Südstaatengenerals Robert E. Lee.

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Wie der Endbericht einer Untersuchungskommission festhielt, war die Polizei schlecht vorbereitet, kommunizierte schlecht und hatte keinen Kontakt zu antirassistischen Gegenprotestierenden – im Juli 2026 war eine Gegendemonstration gegen eine KKK rally mit Tränengas aufgelöst worden.

Der traurige Höhepunkt des 12. August war die Terrorfahrt des rechtsextremen Aktivisten James Fields – er raste mit seinem Auto in eine Menschenmenge in der Fußgängerzone von Charlottesville und ermordete dabei die junge Rechtsanwaltsgehilfin Heather Heyer und verletzte 35 weitere Menschen.

Am 12. August 2017 musste Charlottesville in Virginia erleben, wohin rechtsextreme Hassparolen führen – in tödliche Gewalt. Eine rechtsextreme Demonstration aus Gruppen von Ku-Klux-Klan über Neonazis bis zur „alt right“ versammelte sich vor dem Denkmal des Südstaatengenerals Robert E. Lee.

Sie waren schon am Tag zuvor mit rassistischen und antisemitischen Slogans und brennenden Fackeln durch die University of Virginia marschiert und hatten antirassistische Gegendemonstrant:innen angegriffen – ohne von der Polizei daran gehindert zu werden.

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Hier kommt ein GeschenkLink 🎁 für das SPIEGEL-Interview mit DÖW-Leiter @akranebit.bsky.social. Die ersten 10 Linköffnungen sind frei. www.spiegel.de/ausland/nsda... #Nazikartei #FPÖ #Rechtsextremismus

doew.at@doew.at

Andreas Kranebitter spricht im Spiegel-Interview über die Digitalisierung der NSDAP-Mitgliederkartei, typisch familiäre Erinnerungen und das Buhlen um die Wähler*innenstimmen der „Ehemaligen“. Den ganzen Text gibt es online auf Spiegel+ (Paywall): www.spiegel.de/ausland/nsda... Foto: Daniel Shaked

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Hab mit @akranebit.bsky.social über das kürzlich veröffentlichte OGH Urteil gesprochen und warum das nicht nur fürs @doew.at, sondern für viele wissenschaftliche Institutionen ein wichtiges Urteil ist. Über diesen Link auch gratis anzuhören: www.jetzt.at/artikel/sn0D...

JETZT.at@jetzt.at

Der OGH hat entschieden, dass das DÖW von der FPÖ nicht als „pseudowissenschaftliche Institution" bezeichnet werden darf. Was das Urteil bedeutet: https://www.jetzt.at/artikel/sn0Dr3U2-aRVv1VcB-d1239?utm_source=bluesky&utm_medium=social&utm_campaign=sm_202607

Heute ist ein guter Tag. Wir haben vor dem OGH gewonnen, und das auf voller Linie. Es geht um ein Verfahren aus dem Jahr 2023. Die FPÖ hatte das DÖW als „pseudowissenschaftlich“ diffamiert. Wir haben uns juristisch gewehrt – und jetzt letztinstanzlich vor dem OGH Recht bekommen. Aus dem Urteil:

Heute ist ein guter Tag. Wir haben vor dem OGH gewonnen, und das auf voller Linie. Es geht um ein Verfahren aus dem Jahr 2023. Die FPÖ hatte das DÖW als „pseudowissenschaftlich“ diffamiert. Wir haben uns juristisch gewehrt – und jetzt letztinstanzlich vor dem OGH Recht bekommen. Aus dem Urteil:

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Ich freue mich über dieses klare Urteil. Es wird Folgen haben. Wir werden unseren guten Ruf mit allen Mitteln verteidigen und unser Recht durchsetzen. Danke an unseren unermüdlichen Anwalt Michael Pilz und alle, die an uns geglaubt haben.

Heute ist ein guter Tag. Wir haben vor dem OGH gewonnen, und das auf voller Linie. Es geht um ein Verfahren aus dem Jahr 2023. Die FPÖ hatte das DÖW als „pseudowissenschaftlich“ diffamiert. Wir haben uns juristisch gewehrt – und jetzt letztinstanzlich vor dem OGH Recht bekommen. Aus dem Urteil:

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Im Übrigen steht fest, dass das wissenschaftliche Personal der Klägerin aus Personen besteht, die aufgrund ihrer Publikations- und Forschungstätigkeiten als Experten aus den Bereichen der Geschichts- und Sozialwissenschaften anerkannt sind [...]."

Heute ist ein guter Tag. Wir haben vor dem OGH gewonnen, und das auf voller Linie. Es geht um ein Verfahren aus dem Jahr 2023. Die FPÖ hatte das DÖW als „pseudowissenschaftlich“ diffamiert. Wir haben uns juristisch gewehrt – und jetzt letztinstanzlich vor dem OGH Recht bekommen. Aus dem Urteil:

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Die Beklagte will den sie treffenden [...] Beweis für die Wahrheit des Tatsachenkerns durch eine Reihe von Vorwürfen beweisen, die sich dahin zusammenfassen lassen, dass die Klägerin danach trachte, die Beklagte gezielt herabzusetzen.

Heute ist ein guter Tag. Wir haben vor dem OGH gewonnen, und das auf voller Linie. Es geht um ein Verfahren aus dem Jahr 2023. Die FPÖ hatte das DÖW als „pseudowissenschaftlich“ diffamiert. Wir haben uns juristisch gewehrt – und jetzt letztinstanzlich vor dem OGH Recht bekommen. Aus dem Urteil:

„Der Bedeutungsinhalt der beanstandeten Äußerung, wonach die Klägerin in ihren Forschungsarbeiten schlechthin die Einhaltung der Regeln der Wissenschaft nur vortäusche, kann objektiv auf seine Richtigkeit überprüft werden.

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In Österreich 🇦🇹 wurde die NS-Vita der Großeltern nie so verschwiegen wie in Deutschland 🇩🇪. Rechtsextremismusforscher Andreas @akranebit.bsky.social erklärt, warum die #Nazikartei in der Alpenrepublik bislang kaum für Aufsehen sorgt - und inwiefern ÖVP & SPÖ der FPÖ halfen. Unser SPIEGEL-Interview.

spiegel.de(S+) NSDAP-Archiv: »In Österreich hieß es eher: Opa war ein Nazi, ich weiß«In Österreich wurde die NS-Vergangenheit der Großeltern nie so verschwiegen wie in Deutschland. Der Rechtsextremismusforscher Andreas Kranebitter sagt, warum die Nazikartei in der Alpenrepublik kaum f...

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Das Parallelmedium AUF1 wurde im jüngsten Verfassungsschutzbericht des deutschen Innenministeriums als „gesichert rechtsextremistisch“ charakterisiert. Das DÖW kam zu demselben Schluss. Mehr dazu gibt es in unserer Rubrik „Neues von ganz rechts“ auf www.doew.at/erkennen/rec...

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Beim Science Talk, einem Veranstaltungsformat des BMFWF, diskutieren Forscher*innen aktuelle gesellschaftsrelevante Themen. Am 1. Juni geht es in der Reihe um „Rechtsextremismus in Österreich. Die Gefahr, die nie verschwand“. Anmeldungen sind hier möglich: extapp.noc-science.at/apex/f?p=137...:

Im @falter.at Interview mit @nhoraczek.bsky.social zum neuen Handbuch des Rechtsextremismus in Österreich.

Nina Horaczek hat mit Andreas Kranebitter, Herausgeber des neuen „Handbuch Rechtsextremismus“, gesprochen: Wie gefährlich ist die FPÖ? Warum ist dem migrantischen Rechtsextremismus ein eigenes Kapitel gewidmet? Und warum ziert Kickl nicht das Cover? Das Gespräch gibt's hier: https://bit.ly/4a01ELN

Ab heute im Buchhandel: ein Klassiker der Publikationsgeschichte des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes in neuem Gewand, eine umfassende Analyse zu Geschichte und Gegenwart aller Schattierungen des Rechtsextremismus.

doew.at@doew.at

Das lange Warten hat ein Ende: 30 Jahre nach der letzten Auflage ist das neue„Handbuch Rechtsextremismus in Österreich“ seit heute erhältlich. Den Band gibt es in der Buchhandlung Ihres Vertrauens oder direkt beim Verlag des @falter.at: shop.falter.at/handbuch-rec...

Danke für diese Rezension!

Colette Schmidt@colettemschmidt.bsky.social

Das Warten auf das neue Handbuch Rechtsextremismus in Österreich hat sich ausgezahlt. In Zeiten wie diesen sollten es sich alle Journalist:innen, sämtliche Bildungseinrichtungen und viele andere zulegen. www.derstandard.at/story/300000...

Danke für den netten Besuch im @doew.at!

doew.at@doew.at

Ministerin Eva-Maria Holzleitner war am Mittwoch beim DÖW am OWA zu Gast. Andreas Kranebitter überreichte ihr ein Vorabexemplar des „Handbuchs Rechtsextremismus“, ehe sie die Ausstellung zu den NS-Medizinverbrechen in Wien sowie Partizan★ke Art in Pavillon V besichtigten. Fotos: DÖW, Daniel Shaked