AndreasP_RV

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@andreasp-rv.bsky.social

Älterer Herr (teilweise noch rüstig), Oberschwabe, Opernfreund, Kirchenpfleger, Organist, Wikipedist, Knipser, Ansichtskartensammler. Rein privater Account. https://www.andreas-praefcke.de/carthalia/

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Gestern in RV die dröge Winterreise von Zender/Schubert mit dem Klangforum Wien und einem für den großen Kirchenraum deutlich zu schwachbrüstigen Tenor. Danach brauchte ich erst mal einen Schnaps. Ich wollte das immer mal hören, aber einmal reicht dann auch.

Diana Haller, Anastasia Wanek, Johanna Thomsen, Melis Vlahović, Lana Maletić, Devin Eatmon, Matija Meić, Shaoyu He, am Klavier Rita Kaufmann, Moderation Harald Schmidt

AndreasP_RV reposted

Dieser „Ritterschlag“ der rechten Hetzplattform „Nius“ durch die Bundesregierung ist ein Schlag ins Gesicht des professionellen Journalismus. Die einzig richtige Antwort wäre, dass Merz bei seinem nächsten Flug mit Reichelt allein in der Regierungsmaschine sitzt! #NiusBoykottieren

Christian Stöcker@christianstoecker.de

Einfacher Dreisatz: Journalistische Angebote in Deutschland unterliegen dem Pressekodex. "Nius" hat den Pressekodex nicht unterzeichnet. "Nius" ist kein Journalismus, sondern millionärsfinanzierte Propaganda.

Bonuspunkte gibt's für die AI-Aufregungs-Überschrift unten, während (ich glaube inzwischen: nicht nur) das Layout der ganzen Zeitung inzwischen selbst nur AI ist, ohne dass jemals ein Mensch das Produkt sieht.

Manche Jahresrückblicke sollten vielleicht nicht zu früh Redaktionsschluss haben wie hier offensichtlich im Oktober 1989... Irgendwie fehlt dann doch etwas in diesem Buch des Ullstein Verlags... (auf dem Flohmarkt gesehen und nicht gekauft...)

Es ist ja schon ganz geschickt, wenn nur Ritter-Sport quadratisches Essbares verkaufen darf, dann sieht man wenigstens sofort im Supermarkt, was man nicht kaufen will. Wegen Russland und wegen der unsäglichen Marke "Quadrat".

Oh nein, da geh ich immer gerne hin, wenn ich in Paris bin. Die ganze Gegend gefällt mir, einmal war ich da auf dem besten Flohmarkt, den ich je erlebt habe.

Euronews@euronews.com

The Marché Couvert des Enfants Rouges in the Marais district has existed since 1615 and draws its name from the red outfits that orphans wore at a hospital near the market until 1772. #EuropeNews ➡️ https://l.euronews.com/esKW

So, mein Gymnasium, das auch Nobelpreisträger Nagel besuchte, hat am 8.10. endlich eine Neuigkeit auf die Website gestellt: "Studienfahrt nach Berlin". Nobelpreis? Fehlanzeige. Ich finde ja, man sollte Spohnstraße 22-25 in "Georg-Nagel-Straße" umbenennen, dann wären alle 3 Gymnasien an der Adresse.

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Das Spohn-Gymnasium müsste halt die Demütigung schlucken, an einer AEG-Schüler-Straße zu liegen. Aber außer "Götz-Kubitschek-Straße" hätte das Spohn ja auch nicht allzu viel zu bieten in letzter Zeit... 🤮

In Weingarten bietet sich an, die ohnehin etwas sperrig benannte "Schule am Martinsberg" (neuer Name, früher Oberstadtschule) in Georg-Nagel-Schule umzubenennen. Das war seine Grundschule.

So, mein Gymnasium, das auch Nobelpreisträger Nagel besuchte, hat am 8.10. endlich eine Neuigkeit auf die Website gestellt: "Studienfahrt nach Berlin". Nobelpreis? Fehlanzeige. Ich finde ja, man sollte Spohnstraße 22-25 in "Georg-Nagel-Straße" umbenennen, dann wären alle 3 Gymnasien an der Adresse.

Bei Benennungen nach Lebenden muss man ja immer aufpassen, dass nicht 10 Jahre später sonstwas rauskommt über die Person, aber das ist hier höchst unwahrscheinlich. Und Adressen ändern müssten auch keine sonstigen Bewohner, nur die Schulen.

Theodor Heuss hat zeitlebens bereut, dass er aus irgendwelchen parteitaktischen Gründen für das Ermächtigungsgesetz 1933 gestimmt hatte. Im Gegensatz zu ihm damals, der nur ahnen konnte, wissen wir heute aber ganz genau, wohin das führt. Ein Tag der ewigen Schande für die CDU.

Liest man auch nicht alle Tage in der Zeitung: Medizin-Nobelpreis für einen Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums Ravensburg. Der Generalbundesanwalt ging da übrigens auch zur Schule. Und ich natürlich. :-)

"La Juive" in Ulm, 1. Opernpremiere der Spielzeit. Musikalisch ganz o.k., optisch zeitlos scheußlich. Regie unbedeutend bis peinlich (Chorszenen).

Die Schwäbische Zeitung nach einer Zeit der Gemäßigkeit jetzt wieder stramm auf Rechtskurs. Ist es Reisinger egal oder hat er doch nichts zu sagen? Heute ernsthaft eine ganze wohlwollende Seite über Antmigrationspolitik in Dänemark, Wiederabrduck aus dem rechten Drecksblatt "Neue Zürcher Zeitung".

Kürzlich Hauptstadtkorresp. Claudia Kling auch wieder mit einem geifernden Leitartikel gegen die Berliner Linke, ungetrübt von jeglicher Kenntnis der Berliner Politik oder der deutschen Verfassung.

Ach wie schön, Peter Thiel bekommt einen "Springer Award". Wegen Diskussionskultur und Denkverboten so. Wer ist der nächste Preisträger? Götz Kubitschek? Oder erst noch Anders Breivik?

Ich bin das erste Mal überhaupt hier... Die Oide Wiesn ist herzallerliebst, der Rest ungefähr so, wie ich dachte (und warum ich noch nie hier war...)

Mittwoch aus Licht in Berlin. Bisher musikalisch beeindruckend, aber die peinliche Regie gibt Punktabzug. Die Filmchen haben die Ästhetik von Scientology in den 80er Jahren.

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Ich bin sehr froh, hergekommen zu sein. Von den fünf Licht-Opern, die ich gesehen habe, finde ich sie aber doch wohl am schwächsten. Jetzt fehlen mir noch Di und Sa!

Morgen abend passenderweise eine von Stockhausens Inspirationen: Noh-Theater aus Tokio im Prinzregententheater. Wahrscheinlich deutlich verständlicher...

Mittwoch aus Licht in Berlin. Bisher musikalisch beeindruckend, aber die peinliche Regie gibt Punktabzug. Die Filmchen haben die Ästhetik von Scientology in den 80er Jahren.

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3. Szene das berüchtigte Hubschrauberquartett. Vorher aufgenommen. Ich war skeptisch, aber es funktioniert auch nicht live und macht sicher solche Aufführungen abends im Opernhaus überhaupt möglich (und bezahlbar). Musikalisch bisschen dünn...

Das Hubschrauberquartett fand ich immer eine supercoole Idee, aber nachdem ichs jetzt mal ohne Ablenkung so gut wie live erlebt habe, frage ich mich doch, ob der künstlerische Wert den einer Wetten-dass-Außenwette signifikant übersteigt...

Mittwoch aus Licht in Berlin. Bisher musikalisch beeindruckend, aber die peinliche Regie gibt Punktabzug. Die Filmchen haben die Ästhetik von Scientology in den 80er Jahren.

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3. Szene das berüchtigte Hubschrauberquartett. Vorher aufgenommen. Ich war skeptisch, aber es funktioniert auch nicht live und macht sicher solche Aufführungen abends im Opernhaus überhaupt möglich (und bezahlbar). Musikalisch bisschen dünn...

Letzte Szene etwas zwiespältig. Die erste halbe Stunde albern und chaotisch (das absichtlich Skurrile liegt Stockhausen nicht sehr), misamt Plüschkamel. Dann kehrt er zum heiligen Ernst seines üblichen Unfugs zurück, und es wird richtig gut zum Ende. Viel Applaus für alle Ausführenden.

Mittwoch aus Licht in Berlin. Bisher musikalisch beeindruckend, aber die peinliche Regie gibt Punktabzug. Die Filmchen haben die Ästhetik von Scientology in den 80er Jahren.

2. Szene noch schlimmerer AI-Slop. Rein instrumental, schöne Musik, wie ich finde. Mittwoch scheint mir trotz einiger Gags bisher die am wenigsten "unterhaltsame" Licht-Oper zu sein. Handlungslos, aber auch konfliktlos.

Als Arbeitskampfmaßahme schlage ich vor, dass die Arbeitnehmer das Publikum fürderhin mit "Freundschaft!" begrüßen. Eine weitere Eskalationsstufe der neuen, ausgerechnet, Blauhemden wäre dann "Heil Weidel".

So, wieder zuhause, nach 10 Tagen London mit 4 Orgelkonzerten, 2 anderen Konzerten, 3 Opern, 4 Musicals, 8 Schauspielen und 5 Gottesdiensten. Ich werde noch ein paar Dinge nachtragen, die ich nicht auf BSky erwähnte hatte.